Meine P2P-Einnahmen & Neuigkeiten aus dem P2P-Markt – Januar 2019

Veröffentlicht von

Ein Eckpfeiler meiner regelmäßigen Blog-Beiträge soll der Monatsrückblick werden, in dem ich mir retrospektiv alle Neuigkeiten und Entwicklungen des vergangenen Monats ansehe. Ich schaue dabei auf meine persönlichen Entwicklungen bei den P2P-Einnahmen, was andere Blogger in diesem Monat veröffentlicht haben, was es Neues von den P2P-Plattformen gibt, eine aktuelle Buchempfehlung, sowie ein paar persönliche Einblicke zu meiner Person und dem Blog.

Alles in allem ein volles Programm. Daher meine Bitte gleich zu Beginn an Dich: Welche Aspekte findest Du davon besonders interessant? Welche Themen sollen weggelassen und welche vielleicht ausführlicher behandelt werden? Schreib mir dazu gerne Deine Meinung in die Kommentare!

Insgesamt war der Januar 2019 natürlich ein aufregender Monat. Der re:think P2P-Kredite Blog launchte, nachdem ich im Dezember bereits viel Vorarbeit dafür geleistet hatte. Besonders die inhaltliche Ausrichtung des Blogs (Finanzthemen allgemein oder Nischenthema P2P-Kredite) stand bei mir lange Zeit zur Debatte. Als es dann die Entscheidung für P2P-Investments gab, musste natürlich noch die passende Brand, inkl. Domain, gefunden werden. Auch hier gab es lange Überlegungen, ob sich eine SEO-optimierte Domain besser eignet, als eine Marke aufzubauen.

Langfristig sehe ich die Marke als stärkeren Hebel. Wobei sich auch hier die Frage gestellt hat, wie man sich vermarkten will. Wer sucht, der findet durchaus einige P2P-Blogs. Aber was mir bei den meisten gefehlt hat, war ein Versuch noch mehr hinter die Kulissen der Anbieter zu schauen und die Mechanismen des Crowdlendings zu hinterfragen. Nach ein paar Wochen merkte ich sogar, dass manche Blogs nur verlängerte PR-Seiten der Plattformen sind, ohne Anspruch eigene Ideen und Ansätze zu formulieren. Aber gut, jedem sein Publikum.

Genau hier lag aber mein Schlüssel zur Positionierung: Viele Debatten wurden mir zu einseitig geführt und der Mangel an Pluralität, also ein erweitertes Meinungsspekrum, fand in den P2P-Diskussionen nur selten statt. Da ich mich gerne auch mal ausführlicher mir Dingen beschäftige und ich das Thema selber faszinierend genug finde, um mich damit langfristig zu beschäftigen, war meine Vermarktungsidee dann doch relativ schnell gefunden:

re:think P2P-Kredite – Authentische Erfahrungsberichte und tiefgründiges Hintergrundwissen zu P2P-Krediten

Der Anspruch an mich selbst ist relativ hoch. Deshalb schauen wir mal, wohin die Reise führen wird.

Jetzt viel Spaß beim Review des Monats Januar 2019!


Meine P2P-Einnahmen und deren Performance

Fangen wir mit den Gesamt-Zinseinnahmen an.

Drei Themen vorweg:

  1. Die Performance ist mir sehr wichtig. Darauf gehe ich gleich noch ein. Noch wichtiger (und für mich auch immer interessanter) sind allerdings die nackten Zahlen meiner P2P-Investments. Skin in the Game ist hier das Stichwort. Ich kann am Ende des Tages viel zu meinen Investments schreiben und erzählen. Aber wenn man nachvollziehen kann, wie viel auch wirklich investiert worden ist, relativieren sich häufig viele Aussagen – ebenso wie die dahinterstehenden Motivationen. Updates zu den investierten Zahlen gibt es auf der Seite >Meine Performance<
  2. Wer sich über die sinkenden Zinseinnahmen bei Viainvest, Swaper und Twino wundert, der kann sich die Erklärungen dazu in meinem Rückblick 2018 durchlesen / anhören. Eine kurze Erklärung an dieser Stelle: Für mich waren das durch die Bank weg Testballons, da ich mich kurzfristig von der allgemeinen Meinung der Plattformdiversifikation habe blenden lassen. Erst ein paar Wochen später wurde mir klar, dass das nicht der richtige Weg für mich ist – und wohl auch im allgemeinen nicht der richtige Weg sein kann. Doch mehr dazu gibt es mal in einem anderen Beitrag.
  3. Ja, nachdem ich nur 16. Monate in P2P-Kredite investiert bin, erdreiste ich mich tatsächlich darüber einen Blog zu schreiben. Bitte gehen Sie jetzt weiter.

Der Januar 2019 war ein persönlicher Rekordmonat bei den Zinseinnahmen, hauptsächlich getrieben durch Bondora. 441,37 Euro sind ein mehr als solider Wert. Da bis Ende März keine weiteren P2P-Investments geplant sind, wird dieser Wert sicherlich erstmal das vorübergehende Maß aller Dinge sein, da die Zinseinnahmen bei Bondora zurückgehen werden. Mehr dazu gleich in der individuellen Betrachtung.

Meine Rendite im Monat Januar lag bei 20,03 Prozent.

Bei der Performance bewerte ich nur die Anbieter, bei denen ich mit mindestens 1.000 Euro investiert bin. Auch hier sei erwähnt, dass ich kein Freund von Mikroinvestments über viele Anbieter hinweg bin. Das wenige Geld, dass noch bei Viainvest und Swaper herumliegt, wird demnächst hoffentlich liquidiert werden können. Mein Gesamtportfolio besteht aktuell aus den drei P2P-Plattformen Bondora, Mintos und EstateGuru.

Meine Gesamtrendite, also seit Beginn meines ersten Investments, liegt bei 16,40 Prozent. 


Bondora

Bondora setzt bei mir zu neuen Höhenflügen an, gepusht durch ein 5.000 Euro Investment Anfang Oktober. Erstaunlich war diesen Monat, dass die tatsächlichen Zinseinnahmen mit 355,97 Euro deutlich über den erwarteten Zinseinnahmen lag (307,97 Euro).

Entsprechend vielversprechend startet das Jahr mit 24,88 Prozent Rendite. Die Gesamtperformance liegt bei starken 19,31 Prozent.

Mit viel Interesse habe ich im letzten Monat die Diskussionen um die „Sinkflüge“ bei den langfristigen Bondora-Investoren vernommen. Im Kern geht es dabei um die ausfallenden Kredite und die Gebühren, die durch die Debt Collection Agency (DCA) erhoben werden. Bondora, so der Tenor, sei dadurch zwar in den letzten Jahren als Plattform profitabel geworden, allerdings auf Kosten der Anleger, die bereits länger investiert sind.

Ich stehe diesbezüglich im guten und regelmäßigen Austausch mit Bondora. Demnächst wird es für dieses Thema auch mehr Transparenz auf dem Blog geben.


Mintos

Mintos macht da weiter, wo es in den letzten Monaten aufgehört hat. Die Rendite liegt stabil zwischen 11 bis 13 Prozent.

Im Monat Januar allein waren es sogar 13,40 Prozent Rendite.

Die Zinseinnahmen scheinen sich seit Juli 2018, mehr oder weniger, in einem Bereich zwischen 80 Euro und 90 Euro zu stabilisieren.

Mit etwas mehr Sorge habe ich im Jahr 2018 eine Entwicklung beobachtet, die sich durch das gesamte Jahr hinweg zog. Sieh Dir dazu mal folgende Grafik an:

Was man hier sieht ist der Anteil an Zinseinnahmen, die mir durch Rückkäufe entstanden sind. Der hellblaue Balken zeigt die Zinseinnahmen aus Rückkäufen im Jahr 2018 und die blaue Trendlinie zeigt den prozentualen Anteil von den Gesamteinnahmen. Im Dezember ging dieser Wert sogar bis auf 30,82 Prozent hoch.

Ist die Rückkaufgarantie genau dafür da? Oder sollten jetzt beim ein oder anderen Alarmglocken angehen? Nehmt die Grafik als einen kleinen Teaser für einen zukünftigen Artikel. Der Blog ist noch sehr frisch und es wird sicherlich einen Zeitpunkt geben, wo ich mich noch mal ausführlich zum Thema Rückkaufgarantie äußern werde.


EstateGuru

Mein Investment bei der estnischen Immobilienplattform ist immer noch zu frisch, um es effektiv bewerten zu können. Nach drei Monaten in den Büchern sind es 2,22 Prozent Rendite. Auch der Ausblick deutet darauf hin, dass die dicken Zinsfische noch am Ende des Aquariums auf mich warten. Vielleicht wird man erst Ende des Jahres ein aussagekräftiges Bild dazu bekommen.


Aktuelle Angebote für Neuregistrierungen

Einige P2P-Plattformen bieten momentan Bonus-Programme für Anmeldungen neuer Investoren an. Dadurch können sich Anleger einen Cashback für getätigte Investitionen oder ein Startguthaben sichern.

Wer sich für weitere Anbieter interessiert, schaut sich die Plattform-Übersicht an.


*Aus Gründen der Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass sofern Du dich für die Anmeldung bei einer P2P-Plattform entscheidest, ich bei den meisten Anbietern eine kleine Provision ausgezahlt bekomme. Auf diesem Weg kannst Du einen kleinen Beitrag leisten, um mich und den Blog finanziell zu unterstützen. Dadurch kann ich meine Recherchen und Investments weiter auszubauen, wovon am Ende wieder der Blog und die Leser profitieren. Wichtig: Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten!

Meine Affiliate Einnahmen im Monat Januar 2019 beliefen sich auf 261,96 Euro. Mit dem Geld werde ich meine Reise ins Baltikum (18. – 22. März 2019), bei der ich hauptsächlich für mein Buch und den Blog recherchiere, querfinanzieren können. Vielen Dank an alle, die sich über meine Links angemeldet haben!


P2P-Rückblick

Im P2P-Rückblick werfe ich einen Blick auf relevante Neuigkeiten der P2P-Plattformen im letzten Monat.

Bondora\ hat im ersten Monat ordentlich Gas gegeben. Als erstes wurde bekannt, dass die Plattform von nun an in allen 24 Sprachen der europäischen Mitgliedsstaaten verfügbar sein wird. Während mache Anbieter Schwierigkeiten dabei haben ein gutes deutsches Interface aufzusetzen, packt Bondora also nochmal einen drauf! Respekt!

Außerdem wurde ein Funktionsanfrage-Tool gelauncht. Investoren können nun Vorschläge abgeben, welche Neuerungen und Innovationen man sich auf und von der Plattform wünscht. Ganz oben auf der Liste steht aktuell eine Bondora-App. Man darf gespannt sein.

EstateGuru\ hat kürzlich einen interessanten Blog-Beitrag zum Thema Risiken verstehen und damit umgehen, veröffentlicht. Spannend, da viele Anleger die Sorge haben, dass die Plattform dem schnellen Wachstums aktuell nicht hinterherkommt. In der letzten Januar-Woche befand sich das Management für Vorträge und Diskussionen auf dem FinTech Forum in Paris.

DoFinance\ hat mit Credo data Indonesia eine weitere Kooperation mit einem Darlehensanbahner bekannt gegeben. Die kurzlaufenden Kredite aus Indonesien (max. 30 Tage) soll es mit Rückkaufgarantie geben.

Grupper\ ging Ende Januar auf Safari. Zumindest so in der Art. Das Unternehmen nahm an der East African Microfinance Conference teil. Das gleiche Format wurde ebenfalls in Istanbul besucht. Weiterbildung und netzwerken – so soll es sein.

Mintos\ erreichte im Monat Januar zwei Meilensteine. Zum einen das erreichte Kreditvolumen von 1,5 Mrd. Euro und auf der anderen Seite 100.000 registrierte Nutzer. Das Wachstum geht also weiter. Zu den Expansionsplänen wurde in diesem Monat bekannt, dass man auch ein Büro in Berlin eröffnen werde und dafür geeignete deutschsprachige Mitarbeiter suche. Ein Inside-Job für den Blogger aus Berlin 😉

PeerBerry\ verkündete die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Auto-Leasing Gesellschaft Auto Money.

Viainvest\ hat ebenfalls einen neuen Partner für Kredite hinzugewonnen. Für 9 Prozent Rendite gibt es jetzt schwedische Darlehen von VIACONTO.se. Außerdem gibt es auf der Webseite jetzt eine Download-Funktion für das Herunterladen relevanter Steuerdokumente.

Debitum Network\ kann mit TradeBacking.com ebenfalls einen Neuzugang im Kreditportfolio vermelden. Die an baltische KMU’s ausgerichteten Darlehen besitzen auch eine Rückkaufgarantie. Zudem ist die Webseite nun auch auf Deutsch und Spanisch verfügbar.

NEO Finance\ aktualisiert jedes Jahr die Kalkulation der Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern. Die Methode, die von Beginn an vom eigenen Team entwickelt wurde, obliegt der Führung von Marius Navickas, der in seiner Zeit bei der Swedbank führende Positionen im Bereich Kreditrisikosteuerung inne hatte.


Link-Tipps

Die Link-Tipps beinhalten ein paar Beiträge anderer P2P-Blogger, die im letzten Monat etwas über P2P-Kredite veröffentlicht haben und die ich für lesenswert halte.

» P2P-Plattform Rating

Lars hat in diesem Monat ein Plattform Rating mit 11 Kriterien veröffentlicht, das neuen Investoren eine Orientierung bei der Anlageentscheidung geben soll. Die Faktoren sind dabei sowohl objektiv, als auch subjektiv.

Wie bei jedem System, kann mir auch hier gewisse Änderungen vornehmen, um eine ausgeglichenere Bewertung zwischen neuen und etablierten Plattformen vorzunehmen. Fünf Jahre am Markt, fünf Jahre positive Rendite und eine Anzahl von über 10.000 Investoren, benachteiligt neuere Anbieter gleich dreifach.

Stattdessen könnte man dynamischere Komponenten, wie zum Beispiel das Wachstum des Kreditvolumens oder der Investoren verwenden. Natürlich wäre das mit etwas mehr Aufwand verbunden, würde aber mehr Chancengleichheit bedeuten.

Insgesamt aber eine spannende Idee mit Potenzial. Die Top 4 des Rankings sind übrigens aktuell auch meine persönlichen Favoriten.


» Würden das Psychologen über Bondora Go & Grow sagen?

Claus wundert sich in diesem Monat darüber, warum Investoren so angetan von Go & Grow sind, wobei Bondora doch in die gleichen Kredite wie bei Portfolio Pro oder Portfolio Manager investiert, nur das es dort eine vermeintlich höhere Rendite gibt.

Der Ansatz stimmt. Vielleicht mögen Privatanleger lieber nichts von ausgefallenen Krediten wissen und möchten stattdessen einfach nur eine sichere und garantierte Rendite bekommen. Meine Antwort gibt Claus sich am Ende aber selbst – nämlich die, dass der Hauptanreiz bei Go & Grow in der schnellen Verfügbarkeit liegt. Es gibt ein paar sehr kritische Kommentare im Internet von Langzeitinvestoren, die bei Bondora den Verkauf von Krediten auf dem Zweitmarkt bemängeln.

Um sich davor zu schützen – so zumindest meine Meinung – wählen die Leute lieber eine niedrigere Rendite, bei der das Geld dafür ständig verfügbar ist.


» Die P2P 2018 Umfrage Auswertung 📊 (2v3) 28 Plattformen The Good, the Bad and the Ugly

Heiner hat im letzten Jahr eine Befragung unter P2P-Investoren gestartet, um mehr über die Privatanleger von P2P-Krediten zu erfahren. Im zweiten Teil geht es diesen Monat um die Erwartungshaltung bei der P2P-Rendite (inkl. Korrelation mit der Anlageerfahrung) und das Vertrauensverhältnis zu den Plattformen.

Die meisten Anleger würden demnach ihr Geld Mintos anvertrauen (64%), gefolgt von Bondora (21%). Dreht man den Spieß um, würden 31% der Befragten vor der deutschen Plattform auxmoney warnen, gefolgt von Bondora (18%).

Da sieht man mal wieder, wie stark Bondora bei den Investoren polarisiert – hate it or love it!


Aktuelle Buchempfehlung

Mit dem Blog re:think P2P-Kredite möchte ich anderen Privatanlegern dabei helfen, sich umfassend über das Thema P2P-Kredite zu informieren und davon ausgehend die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Dabei ist mir auch im allgemeinen die finanzielle Bildung ein wichtiges Anliegen. Daher werde ich zum Abschluss eines jeden Monatsrückblicks ein Buch vorstellen, das sich mit dem Thema finanzielle Bildung oder finanzieller Unabhängigkeit beschäftigt.

Den Anfang macht das Buch „Ich gönn‘ mir Freiheit: Wie genügsamer Konsum zu weniger Arbeit und mehr Freiheit führt“ von Patrick Hundt

Ich verfolge die Beiträge von Patrick, sei es auf seinen Blogs (u.a. 101placeshealthy habits) oder den Büchern, schon seit einigen Jahren. Ich mag seinen Schreibstil und auch die reflektierten Ansichten, die er vertritt. Dass er sich jetzt mit einem Thema befasst hat, dass auch bei mir in den letzten Monaten an großem Stellenwert gewonnen hat, machte mich natürlich neugierig. So viel vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht.

Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte und umfasst insgesamt zwölf Geschichten über Personen/Paare im Kontext der finanziellen Freiheit. Die erste Gruppe strebt nach finanzieller Freiheit, die zweite Gruppe sind die Privatiers und die dritte Gruppe sucht nach einem Weg der Freiheit trotz Arbeit.

Was mir besonders gut gefallen und mich auch zum nachdenken animiert hat, ist, dass das Ziel der finanziellen Freiheit nicht versucht wurde zu glorifizieren. Ist das Gras wirklich so viel grüner auf der anderen Seite? Welchen Preis hat das Leben „in Freiheit“? Ist es nicht der Weg dahin, der uns mit Glück erfüllt?

Viele offene Fragen und ich finde, dass man aus jeder Geschichte etwas für sich mitnehmen kann, um seinen eigenen Weg zu finden. Dieser wird nicht dogmatisch vorgegeben, sodass es jedem offen steht, seinen eigenen Pfad des Glücks zu wählen.

Wieder mal ein sehr lesenswertes und differenziertes Buch, welches zum nachdenken anregt. Von meiner Seite aus eine klare Kaufempfehlung!


Mein persönlicher Rückblick und neues aus meinem Leben

Zum Abschluss möchte ich immer noch ein paar persönliche Sachen erwähnen.

Erfolgreicher Blog Launch: Als erstes bin ich sehr froh und glücklich darüber, dass der Blog seit diesem Monat endlich online ist! Wer mich vielleicht noch von meinem vorherigen Projekt kennt, dem SALES PITCH Blog, der weiß sicherlich, wie schwer mir immer der Spagat zwischen Nischenblog und persönlichem Blog gefallen ist.

Mit dem überwiegend positiven Rückmeldungen, motiviert mich das Weitermachen natürlich umso mehr.

Auch die Januar-Zahlen des Blogs lesen sich sehr ordentlich: 2.426 Seitenaufrufe und 833 Unique Visitors. Damit lässt sich doch arbeiten. 🙂 


Planungen für meine Baltikum-Reise laufen auf Hochtouren: Ein paar haben es vielleicht schon mitbekommen, dass ich vom 18. bis 22. März zu Gast in Riga und Vilnius sein werde. Kein Sponsoring, sondern ich fahre auf eigene Kosten mal rüber, um im Detail mit der ein oder anderen P2P-Plattform zu sprechen. Insgesamt sind sechs Interviews geplant, wovon fünf bereits bestätigt sind. Um wen es sich genau handelt, verrate ich an andere Stelle. Nur so viel: Es werden vier lettische und zwei litauische Anbieter sein.

Die Flüge und Unterkünfte sind gebucht, sodass es jetzt mit der Vorbereitung der Interviews losgehen kann. Diese werden dann als Videos aufgenommen und im Anschluss auf dem Blog und meinem YouTube-Kanal ausgewertet. Ich will mir noch etwas spezielles für die Leser einfallen lassen. Mal sehen, welche Idee mir noch kommen wird.


Zu Gast in der estnischen Botschaft: Ein großes Highlight war für mich der Besuch in der estnischen Botschaft am 31. Januar. Von der Möglichkeit habe ich durch Reelika erfahren, einer Ex-Mitarbeiterin von Bondora, die jetzt im Rahmen der E-Residency für die estnische Regierung arbeitet.

Als ich für ein Interview angefragt habe, sagte sie sofort zu. Es war ein spannender Abend mit tollen Gesprächen zu den Entwicklungen in Estland. Ich halte es für sehr wichtig sich auch mit den Gegebenheiten der baltischen Staaten zu befassen. Schließlich sind ein Großteil unserer bevorzugten P2P-Plattformen dort ansässig und die agilen Regierungen des Baltikums sind maßgeblich daran beteiligt, den Nährboden zu schaffen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die P2P-Anbieter zu ebnen.



Wenn Du auch zukünftig von mir, meinen Investments und Recherchen hören möchtest, trage Dich gerne in meinen Newsletter ein!

Ich wünsche gute Investments,

bis Denny!

3 Kommentare

  1. Servus,

    Die Zahlungen durch Re-Buys bei Mintos darf man nicht eins zu eins als Ausfall werten.

    Es gibt da verschiede Arten des rebuys:

    – Rueckkauf wegen Aenderung der Vereinbarung
    – Rebuy Durch Verlaengerung der Vereinbarung
    – Rebuy wegen vorzeitiger Rueckzahlung

    Keiner dieser Rueckzahlung faellt in die Gruppe Rebuy wegen Ausfall.

    Hier ist meiner Meinung nach Mintos gefordert eine besser Auswertung anzubieten und nicht alle Rueckkaeufe gleich zu bewerten.

    Lg
    Patrik

    1. Hi Patrik,

      danke für den Input. Das ist natürlich interessant. Gibt es dazu irgendwo Quellen?

      Ich hatte mal angefragt, wie sich die Zinsen aus Rückkäufen berechnen. Als Antwort kam eine Formel, mit der sogar schon Verzugszinsen ab dem ersten Tag hinter dem Zahlungsziel anfallen. Aber von unterschiedlichen Arten der Rückkauf-Gründe wurde nichts erwähnt. Spannend.

      VG,
      Denny

      1. Hallo Denny, ich hab keine Quelle per se, du brauchst dir aber nur die rückgezahlten Darlehen ansehen, steht dann dort. Der Rückzahlungsgrund ist bei mir bisher immer einer von den drei angesprochenen.

        Wie gesagt ist meiner Meinung nach Mintos gefordert das Reporting zu verbessern indem sie es transparenter machen. Welche Rückzahlungen und Zinsen kommen tatsächlich vom Anbahner wegen einem Ausfall/Zahlungsunfähigkeit und welche kommen vom Kreditnehmer.

        Generell wäre im Bereich Reporting einiges möglich. 😉

        Lg
        Patrik

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.