Meine Reaktion auf den Aktien mit Kopf Gastartikel bei Bondora: Buy & Hold mit P2P Krediten?

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Langfristiges Denken bedeutet langfristiges Handeln. Unter dieser Überschrift veröffentlichte Aktien mit Kopf YouTuber Kolja Barghoorn vor wenigen Wochen einen Gastartikel auf dem Bondora Blog, in dem er sich indirekt einen stärkeren Buy & Hold Ansatz von Privatanlegern bei ihren P2P Investments gewünscht hat.

Welche Denkfehler dabei aus meiner Sicht vorliegen und warum ich glaube, dass im Hinblick auf Krisen und Rezessionen eine aktive Verwaltung seiner P2P Investments vollkommen legitim ist, darum geht es im heutigen Beitrag.


Allgemeine Vorbemerkung zu Aktien mit Kopf

Bevor es inhaltlich losgeht noch der Hinweis, dass es sich hierbei keinesfalls um einen Artikel gegen Kolja Barghoorn handelt. Ganz im Gegenteil, ich habe großen Respekt vor der Arbeit von Kolja, die er in den letzten Jahren für die deutsche Privatanleger-Szene geleistet hat, auch wenn ich am Ende nicht immer seiner Meinung bin.

Dieser Artikel soll als eine Art Meinungsbeitrag verstanden werden, in dem ich die unterschiedlichen Sichtweisen bezüglich aktiver und passiver Anlagestrategie bei P2P Investments aufzeigen will.

Im Vorfeld habe ich Kolja auch angeboten, dass wir ein gemeinsames Video zu diesem Thema aufnehmen und in einer Art Streitgespräch unsere Argumente austauschen.

Nachdem es im letzten Jahr ein paar kleinere Sticheleien und auch einige unnötige Beleidigungen gegeben hat, hätte ich mich gefreut, wenn Kolja mein Angebot angenommen und man miteinander statt übereinander gesprochen hätte.

Aber natürlich respektiere ich die Entscheidung, wenn er das nicht möchte.


Aktien mit Kopf Gastartikel bei Bondora

Schauen wir zunächst erstmal auf den Gastbeitrag von Aktien mit Kopf auf dem Bondora Blog.

Im Kern geht es in seinem Artikel darum, dass unser Denken und Handeln als Individuen angeblich nicht so langfristig sei, wie wir selbst immer glauben. So gebe es auf der einen Seite eine angestrebte Version von uns, also das, was wir gerne sein würden, und auf der anderen Seite die tatsächliche Version. Als Beispiele führt er unter anderem die Ernährung an oder die tatsächliche Produktivität unserer Arbeit.

Ein vom Grundsatz her legitimer Ansatz, bei dem ich ihm auch recht geben würde.

Danach überträgt er das Beispiel dann auf uns als Privatanleger und verwendet als Referenz die Entscheidungen, die wir während des Ausbruchs der Pandemie getroffen haben. Eine Zeit, in der sich einige Investoren dazu entschieden haben ihre P2P Investments vorzeitig zu liquidieren.

„Plattformen wie Bondora machen es uns leicht, zu investieren und unser Portfolio zu diversifizieren: Wir können (bis zu einem gewissen Punkt) fast alles automatisieren. Einmal einrichten und dann vergessen.“

Soweit, so richtig.  

 „Allerdings kommt es manchmal zu unerwarteten Wendungen: Alles lief gut und wunderbar, bis COVID-19 auftauchte. Die Leute flüchteten, nämlich aus ihren P2P-Anlagen. Ein Blick in die Statistiken sagt alles. Auf Facebook waren die Foren und Gruppen voller panischer Menschen, die den unvermeidlichen Untergang der gesamten Branche vorhersahen und ihre Investitionen so schnell wie möglich loswerden wollten. Und das, obwohl sie dabei enorme Verluste erlitten, da sie ihre Kredite mit großen Abschlägen auf den Sekundärmärkten verkaufen mussten.“

Kurze Zwischenbemerkung zu den Sekundärmarktverkäufen: Hieran merkt man aus meiner Sicht, ob man im Vorfeld seinen Anlagehorizont realistisch eingeschätzt hat. Aus meiner Sicht ist das eine der wichtigsten Fragen, die man sich im Vorfeld eines P2P Investments stellen sollte. Wie liquide sollen meine P2P Assets sein, damit ich genau diese eventuell verlustreichen Verkäufe vermeiden kann.


Wer trägt wirklich die Schuld bei den Bondora Teilauszahlungen?

„Das ging so weit, dass Einschränkungen für Auszahlungen verhängt werden mussten. Wir als Investoren müssen also sogar vor uns selbst geschützt werden? Ja, das ist verstörend, aber die Wahrheit.“

Hierbei muss ich ganz klar widersprechen. Natürlich wurden die Auszahlungsbeschränkungen bei Go & Grow durch Reaktionen der Investoren verursacht, keine Frage.

Das Problem sind allerdings nicht wie von Aktien mit Kopf behauptet die Investoren, die vor sich selbst geschützt werden müssten, sondern das System an sich.

Bondora hat mit Go & Grow ein Anlageprodukt entwickelt, welches Investoren – in einem gewissen Rahmen – maximale Liquidität verspricht. Warum sollte es Anlegern also nicht auch zustehen, diese Liquidität zu einem bestimmten Zeitpunkt einzufordern?

Das ist die gleiche Logik wie wenn man behauptet, dass Trade Republic den Kauf bestimmter Wertpapiere zum Schutz der Privatanleger eingeschränkt hätte.

Das Problem sind hierbei doch nicht die Nutzer, die in organisierten Gruppen den Hedge-Fonds eine teure Lektion erteilen wollen, sondern dass das System in dem wir uns bewegen, nicht ausgereift ist und unvollständig funktioniert.

Wenn mehr Aktien leer verkauft werden als es effektiv gibt, dann liegt der Fehler im System aus meiner Sicht nicht bei den Investoren, die diese Situation für einen Denkzettel ausnutzen wollen.


Sind kurzfristige Handlungen zwangsläufig irrational?

 „Ich meine, was haben wir denn gedacht? Dass Investieren immer nur eitel Sonnenschein und Regenbögen bedeutet? Wir wissen jetzt, dass das nicht so ist. Es wird immer Unsicherheiten, Risiken und, ja, manchmal auch Verluste geben. Das gehört zum Investieren dazu, und langfristiges Handeln bedeutet, genau diese Tatsache zu akzeptieren, sie in unsere Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu integrieren und nicht die Flucht zu ergreifen, wenn das Risiko real zu werden droht.“

Ganz ehrlich: Ja, Risiken und Unsicherheiten sind beim Investieren normal. Und ja, auch Verluste können natürlich dazugehören.

Aber warum sollte man diesen Umstand durch „vermeintlich“ langfristiges Handeln (= stillhalten) einfach akzeptieren?

Warum sollten wir keine Flucht ergreifen, wenn das Risiko real zu werden droht?

Wenn ich im Meer einem Hai begegne, sollte ich mich dann einfach meinem Schicksal beugen und mich überspitzt gesagt damit abfinden, dass ich bald ohne Arme oder Beine weiterleben muss? Klar, die Gefahr hätte mir im Vorfeld bewusst sein können. Betreten auf eigene Gefahr.

Aber dem menschlichen Instinkt zu folgen, sich retten zu wollen, ist vollkommen normal und nicht nur emotional, sondern auch rational begründet.

Genau hier liegt aus meiner Sicht auch das große Kernproblem in der Argumentation von Kolja. Er geht davon aus, dass kurzfristige Handlungen immer auch irrational sein müssen und dass es keine Möglichkeit gibt, dass man sein Investmentportfolio zum Beispiel auch aktiv managen – und daher bewusst kurzfristige und gleichzeitig auch rationale Entscheidungen – treffen kann.


Buy & Hold bis das der Tod uns scheidet?

Diesen „Buy & Hold bis das der Tod uns scheidet“-Ansatz, der wäre für mich nachvollziehbar, wenn man diese Strategie zum Beispiel bei einem langfristig angelegten und breit gestreutem ETF verfolgt.

Aber diese Karte auch im derzeitigen P2P Marktumfeld zu spielen, halte ich persönlich für sehr gefährlich. Insbesondere dann, wenn eine Rezession vor der Tür steht oder eine nicht einschätzbare Situation wie zuletzt beim Ausbruch der Pandemie Anfang 2020.

Nochmal zusammengefasst: Im Kern verstehe ich den Artikel von Kolja so, dass er für seine P2P Investments ein klassisches Buy & Hold Investment vorzieht, ganz im Sinne von Börsen- und Finanzexperte André Kostolany, der unter anderem folgendes gesagt haben soll:

„Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“

Dieses Buy & Hold Konzept wird zwar häufig mit der Börse und dem Aktienmarkt in Verbindung gebracht, natürlich kann diese Art der Strategie aber auch auf alle anderen Anlageklassen angewandt werden – wie zum Beispiel auch den P2P Krediten.

Doch genau hier liegt aus meiner Sicht ein großer Fehler, da P2P Investments strukturell ganz anders aufgebaut sind, mit einem anderen Risikoprofil als Unternehmensbeteiligungen einhergehen und daher auch deutlich aktiver verwaltet werden sollten.


Chancen- und Risikoprofil von P2P Krediten in einer Krise

Zur Veranschaulichung möchte ich gerne kurz auf die Argumente eingehen, die aus meiner Sicht für und gegen ein P2P Investment in Zeiten einer Rezession oder einer Krise – wie dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie – sprechen.


Die Chancen

Bei den Chancen sehe ich insbesondere einen Vorteil.


1. Steigende Nachfrage auf Kreditnehmerseite

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können von Rezessionen oder anderweitigen Krisen negativ betroffen sein. Die daraus resultierende Nachfrage nach Kapital kann dabei insbesondere das Kreditgeschäft von Nicht-Banken Kreditgebern oder P2P Plattformen stimulieren, welche tendenziell schneller als die klassischen Banken – vor allem bei plötzlich auftretenden Krisen – reagieren und den Kapitalbedarf der Kreditnehmer ggf. decken können.

Besonders spannend war für mich in diesem Zusammenhang zu beobachten, dass im Rahmen der Corona-Krise sogar Nicht-Banken Kreditgeber gezielt mit staatlichen oder europäischen Förderungsprogrammen ausgestattet worden sind, um diese Mittel an die in wirtschaftlich in Schieflage geratenen Unternehmen weiterzuleiten.

Noviti Finance zum Beispiel, ein litauischer Kreditgeber der auch auf Debitum Network aktiv ist, hatte hierbei von einem EU Fonds mehr als 30 Mio. Euro für die Kreditvermittlung an Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen.

Sofern P2P Plattformen es schaffen bei steigender Nachfrage die besten und solventesten Kreditnehmer auszuwählen, was natürlich auch für Privatpersonen gilt, kann sich der Effekt einer Krise sehr positiv auf die Performance des Kreditportfolios auswirken.

Dass das am Ende aber einfacher gesagt als getan ist, hat nicht zuletzt das Verhalten von Bondora im Jahr 2020 selbst gezeigt. Obwohl die Nachfrage der Investoren das verfügbare Kreditangebot im zweiten Halbjahr deutlich überstiegen hat, entschied sich Bondora für einen konservativeren Ansatz, der stärker auf die Qualität der einzelnen Kreditnehmer geachtet hat. Eine Entscheidung, die nicht zuletzt auch deshalb zu einer Restriktion der monatlichen Neuinvestitionen bei Bondora Go & Grow geführt hat.

Auch bei anderen P2P Plattformen wie VIAINVEST ist eine ähnliche Herangehensweise zu beobachten gewesen.


Die Risiken

Kommen wir nun zu den Risiken.


1. Steigende Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten

Rezessionen oder andere Krisen, können einen massiven Einfluss auf die Performance des Kreditportfolios haben. Ein insolventer Kreditnehmer ist ein schlechter Kreditnehmer. Das gilt sowohl für die Investoren als auch für die P2P Plattformen selbst.

Deshalb haben viele europäische Länder im Jahr 2020 frühzeitig reagiert und vorübergehende Stundungen von Kreditschulden erlassen. Diese Maßnahmen sollten gleichermaßen die Liquidität von Unternehmen sichern oder Privatpersonen vor einer Privatinsolvenz schützen.

Am 11. April 2020, also noch relativ zu Beginn der Pandemie, gab der Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bekannt, dass die Sparkassen in Deutschland bereits 80.000 Zins- und Tilgungsleistungen von Kreditnehmern aussetzen mussten (Quelle). Bei der Commerzbank wurden hingegen, zum Stichtag 6. April 2020, bereits 1,5 Prozent des Gesamtbestandes der Verbraucherkredite gestundet. Damals prognostizierte man, dass die Menge der Anträge noch auf 10 bis 20 Prozent aller Konsumkredite ansteigen werde (Quelle).

Allein diese Zahlen verdeutlichen, für eines der wohlhabendsten Industrienationen der Welt, dass das Ausmaß der Pandemie seinerzeit nicht abzusehen war und dass insbesondere die Situation in den anderen europäischen Ländern – wo auch ein Großteil der kontinentaleuropäischen P2P Kredite herkommen – sich wahrscheinlich noch dramatischer ausgewirkt hat.


2. Steigendes Kreditgeber-Risiko

Nachdem die Ausmaße der Corona Pandemie immer deutlicher geworden sind, haben sich viele Investoren dazu entschieden ihre Investitionen in P2P Kredite zu pausieren und diese ggf. auch zu liquidieren. Wie dieses Verhalten zu bewerten ist, darauf will ich später nochmal zu sprechen kommen.

Stattdessen zunächst ein Blick auf die Reaktionen der Kreditgeber, welche als Folge dessen mit steigenden Zinsen versucht haben die Kapitalflucht zu stoppen. Die Liquidität sollte und musste um jeden Preis aufrecht erhalten werden. Solche Maßnahmen haben für mich gezeigt, wie ernst die Situation mancherorts tatsächlich gewesen sein muss. Aber warum genau?

Kreditgeber wirtschaften in der Regel mit einem extrem hohen Hebel, sprich dem Einsatz von Fremdkapital. Der Fremdkapitalhebel ermöglicht zwar eine hohe Eigenkapitalrendite, doch sobald der Geldhahn zugedreht wird und gleichzeitig die Rückzahlungen der Kreditnehmer ausbleiben, zappeln die Kreditgeber wirtschaftlich betrachtet wie Fische auf dem trockenen Boden.

Dass in dieser Situation einige Anleger einen APR von +2.000% als Möglichkeit sehen Schnäppchen einzusammeln, zeigt aus meiner Sicht wie naiv manche das Kreditgeschäft bewerten. Auch das Fremdwährungsrisiko, bedingt durch die massive Abwertung einiger Währungen im letzten Jahr (TRY, KZT, RUB, etc.) kommt noch erschwerend für die Situation einiger Kreditgeber mit hinzu.

Unter den genannten Umständen sind steigende Zinsen in der Regel kein Indikator für eine schnellere Skalierung des Kreditgeschäfts, sondern allein um die Liquidität zu sichern und um schlecht performende Kredite zu überdecken.


3. P2P Plattform Risiko

Auch die P2P Plattformen selbst, welche in manchen Fällen ebenfalls als direkte Kreditgeber agieren (u.a. TWINO), sind am Ende auch nur ganz normale Wirtschaftsunternehmen, bei denen die gleichen Gesetzmäßigkeiten gelten wie bei anderen Unternehmen und in anderen Branchen auch.

Zusätzlich sollte aber berücksichtigt werden, dass es sich bei den P2P- und Crowdfunding Plattformen im Baltikum um größtenteils unregulierte und wenig überwachte Finanzunternehmen handelt.

Klar, der Teufel liegt auch hier im Detail, sodass man unterschiedliche Aspekte differenziert betrachten sollte. Wer eine Orientierung sucht, der kann sich auf meinem Blog zum Beispiel mal den P2P Plattformen Vergleich ansehen oder mein P2P Kredite Plattform Rating 2021, bei dem ich 24 unterschiedliche Kriterien angewandt habe.


4. Alternative Assets locken mit saftige(re)n Renditen

Zu guter Letzt geht es aber auch nicht nur ausschließlich um eine „Weg-von“, sondern auch um eine „Hin-zu“-Motivation. Persönlich bewerte ich P2P Kredite aktuell als eine attraktive Alternative für Cashflow-orientierte Investoren mit einer größeren Risikotoleranz.

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Passen P2P Kredite in Deine gesamte Vermögensstrategie?

Doch wenn ich langfristig betrachtet den Großteil meines Vermögens in Aktien investieren möchte, was spricht dagegen den Einbruch der Kapitalmärkte zu nutzen und dafür Geld aus anderen Assets umzuverteilen? Besonders dann, wenn die Risiken im P2P Sektor nicht vorhersehbar sind?

In einer Krise eisenhart an seinen P2P Investments und einer Buy & Hold Strategie festzuhalten, ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es fast schon irrational sei, so zu handeln.


Welche Motivation steckt hinter diesen Aussagen?

Auch Claus Lehmann vom P2P Kredite Forum, der schon über ein Jahrzehnt lang in P2P Kredite investiert gewesen ist, hat Anfang des letzten Jahres einen Großteil seiner P2P Kredite liquidiert und auf dem Bondora Blog darüber berichtet.

Dennoch gibt es bei manchen Bloggern und YouTubern die vorherrschende Meinung, dass man um jeden Preis an seinen P2P Investments festhalten sollte. Aber warum?

Aus rationaler Sicht fallen mir in einem Spannungsumfeld, so wie wir es letztes Jahr erlebt haben, ehrlich gesagt nur wenige bis gar keine Argumente ein, die so ein Verhalten rational rechtfertigen würden.

Denn was passiert in letzter Konsequenz? Im schlimmsten Fall verlieren wir ein paar Monate lang die Verzinsung unseres Kapitals, sichern uns im Gegenzug aber den vollen Kapitalerhalt und die Möglichkeit unser Geld in vermeintlich lukrativere Assets wie den Aktienmarkt zu investieren.

Betrachte ich nun alle Aspekte zusammen, ergeben sich aus meiner Sicht deutlich mehr Nach- als Vorteile, sich bei Krisen an einer Buy & Hold Strategie festzuklammern.

Welche tatsächlichen Motive hinter dieser Logik stecken, darüber könnt ihr gerne in den Kommentaren spekulieren.

Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass ich mit diesem Artikel einige Anleger dazu ermutigen konnte solche Meinungsäußerungen wie von Aktien mit Kopf in Zukunft noch kritischer zu hinterfragen.


Meine Reaktion auf Aktien mit Kopf als Video ansehen

2 Kommentare

  1. Hi Denny,
    zu Deinem Video: Nicht ins Boxhorn jagen lassen … und geh Deinen Weg weiter so wie bisher. Mir gefällt Deine Art der (z. T. auch kritischen) geradlinigen Berichterstattung absolut. Ich sage immer: Wenn etwas wie Mist aussieht und dann auch noch müffelt, dann ist es vermutlich auch Mist und darf auch ruhig so betitelt / so angesprochen werden.
    Noch etwas: Soviel Rechtfertigung hast Du überhaupt nicht nötig; auch wenn Dich das eine oder andere vlt. wurmt (bzw. beschäftigt) – im Video viel zu deutlich zu erkennen -, geh Deinen Weg weiter, lass Dich nicht beirren und bleibe authentisch!
    Einen sonnigen Sonntagsgruß und weitrhin viel Erfolg!

    1. Danke für das Teilen Deiner Wahrnehmung. Hätte nicht gedacht, dass das manche als so ein „persönliches“ Ding interpretieren. Mir ging es dabei ehrlich gesagt nur um einen isolierten Vergleich der Vor- und Nachteile bei P2P Krediten in einer Krise. Koljah ist hierzulande einer der größten Meinungsmacher für dieses Thema. Deswegen fand ich es nur legitim dazu meine Meinung zu teilen, warum ich bestimmte Aspekte anders bewerte.
      Viele Grüße,
      Denny

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