Warum Anbieter-Konzentration besser als Plattform-Diversifikation ist

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„Diversifikation (auch Diversifizierung) bezeichnet in der Finanzwirtschaft das Phänomen, dass eine Ausweitung von Wahlmöglichkeiten zu einer Erhöhung von Chancen und/oder einem Abbau von Risiken führt.“

So lautet auf Wikipedia der erste Satz und die Definition des Begriffs Diversifikation.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man Diversifikation häufig als den wichtigsten Baustein für die Erreichung langfristiger (finanzieller) Ziele, bei gleichzeitiger Risikominimierung, ansieht.

Das prominenteste Beispiel beim Investieren, an dem man den Effekt der Diversifikation sehr häufig festmacht, sind ETFs. Entscheidet man sich für einen breit gestreuten Indexfonds, zum Beispiel den MSCI World, bedeutet das, dass man sich damit an der Entwicklung von über 1.600 Aktien, aus 23 Industrieländern, beteiligt. Dieser Fond beinhaltet alle Unternehmen, die in der Weltwirtschaft Rang und Namen haben.

Bei einem langfristigen Anlagehorizont, also über mehrere Wirtschaftszyklen hinweg, kann man hier eine historische Durchschnittsrendite von jährlichen sieben bis acht Prozent erwarten.

Die Logik hinter der Diversifikation ist relativ einfach und verständlich. Je breiter ich meine Investments aufteile, desto mehr streue ich das Risiko bei möglichen Ausfällen und sichere mir dadurch eine solide Durchschnittsrendite im jeweiligen Markt.

Die Strategie der Diversifikation lässt sich natürlich auch auf Investitionen in P2P-Kredite anwenden und dort auf mehreren Ebenen realisieren. Sei es bei den auszuwählenden Kreditgebern, der Kreditnehmer-Herkunft, den Kreditarten, den Laufzeiten oder den P2P-Anbietern selbst. Wo genau dieser Effekt aber auch wirklich wirksam ist, soll in diesem Artikel hinterfragt werden.

Ich möchte mich dabei speziell auf den letztgenannten Aspekt konzentrieren, also die Diversifikation über mehrere P2P-Anbieter hinweg, den man gerne auch als Plattformdiversifikation bezeichnet.

Hier scheint es ebenfalls die weit verbreitete Meinung zu geben, dass sich Weisheiten wie „viel hilft viel“ und „je mehr, desto besser (sicherer)“ bewahrheiten, je häufiger man diese liest und ausspricht. Aus meiner subjektiven Sicht als Privatanleger, halte ich diesen Ansatz jedoch für falsch und ich bin der Meinung, dass dieser Ansatz deutlich stärker hinterfragt werden sollte.

Warum ich diese Meinung vertrete, darum geht es im heutigen Artikel. Viel Spaß!    


Warum ich kein Freund von P2P-Plattformdiversifikation bin 

Insgesamt habe ich drei Gründe aufgelistet, warum ich mich als Privatanleger FÜR eine Anbieter-Konzentration und GEGEN eine Plattformdiversifikation entscheiden würde. Vereinzelt gibt es auch Argumente, die aus meiner Sicht für Plattformdiversifikation sprechen. Welche das sind, erläutere ich im letzten Abschnitt. 


1. Breite Anbieter-Auswahl schafft nur wenig Diversifikation

Das häufigste Argument für die Strategie einer Plattformdiversifikation, ist die Risikominimierung. Also eine von-weg Motivation (Risiken) und keine hin-zu Motivation (Chancen). Eine kleine Nuance, die hier dennoch Erwähnung finden soll.

Ich behaupte: Genau das Gegenteil ist der Fall und man schafft sich stattdessen ein zusätzliches Klumpenrisiko.

Beispiel 1: Mintos und PeerBerry

Mintos ist, bezogen auf das Kreditvolumen, die aktuell größte und am stärksten wachsende P2P-Plattform Europas. Kreditgeber kommen fast wöchentlich neu hinzu und die Beliebtheit bei den Anlegern ist unbegrenzt. Im Juni 2019 waren es erstmals mehr als 150.000 Anleger und fast 10.000 neue Investoren im Monat.

Als Alternative ähnlich beliebt, entwickelt sich PeerBerry derzeit. Der in 2017 durch den Payday-Lender Aventus Group aufgebaute P2P-Marktplatz, verzeichnet aktuell immerhin ein vermitteltes Kreditvolumen von über zehn Millionen Euro im Monat.

Beide Anbieter:

  • kommen aus dem für P2P-Kredite noch unreguliertem Lettland
  • besitzen das gleiche Geschäfts- und Monetarisierungsmodell
  • bieten im Kern die gleichen Kreditarten durch externe Kreditgeber an, von denen es sogar einige Überschneidungen gibt (siehe creditstar)

Von Diversifikation ist hier aus meiner Sicht nicht wirklich zu sprechen. Dass es sich größtenteils um unterschiedliche Kreditgeber handelt, die jedoch die gleichen Kreditarten aus den gleichen Herkunftsländern anbieten, ist geschenkt.

Welche Argumente sprechen also dafür, dass man sich für beide und nicht nur für einen Anbieter entscheidet, wenn der Grad der Diversifikation so minimal ist und das deutlich höhere Risiko bei beiden in dem lettischen Marktumfeld und dessen Entwicklung liegt?  

Beispiel 2: EstateGuru und Bulkestate

Das gleiche Spiel lässt sich auch mit den beiden estnischen Immobilien-Plattformen EstateGuru und Bulkestate spielen. EstateGuru besitzt zwar schon etwas mehr Marktreife und auch ein höheres Kreditvolumen, doch im Kern geht es bei beiden Anbietern um die Finanzierung von Immobilienprojekten.

Die Geschäftsmodelle ähneln sich und auch die Immobilien selbst kommen bei beiden Plattformen zu 98 Prozent aus dem Baltikum. Warum also bei beiden Unternehmen Geld anlegen, wenn der Grad der Diversifikation offensichtlich sehr gering ist?  


2. Zeit ist Geld

Die Formel Zeit = Geld, werden die meisten wohl kennen oder schon mal gehört haben. Wichtig dabei: Beide Faktoren korrelieren miteinander. Je mehr Zeit ich beispielsweise für die Betreuung und die Verwaltung meiner Geldanlage verwende, desto geringer ist für mich die tatsächlich erzielte Rendite. Meine Einnahmen durch Kapitalerträge bewerte ich daher immer auch im Zusammenhang mit der aufgewendeten Zeit.

Return on Time Invested ist in diesem Zusammenhang das entscheidende Stichwort, dass zu einem wichtigen Mantra meiner Anlageentscheidungen geworden ist. Daher wird es in absehbarer Zeit mal einen separaten Artikel dazu geben, der sich mit der wichtigsten Komponente meiner Anlageentscheidungen befasst – der Zeit.

Je weniger Kapital ich investiere, desto weniger lohnt es sich für mich die Ressource Zeit dafür einzusetzen. Diese rückt jedoch umso mehr in den Fokus, wenn ich mich mit der Strategie einer Plattformdiversifikation befasse. Je mehr Anbieter ich zu überwachen habe, desto mehr Zeit muss ich auch für die Betreuung aufwenden.

  • Ist mein Geld überall investiert?
  • Ist das Kreditportfolio bestmöglich diversifiziert?
  • Wo muss ich ggf. Steuerbescheinigungen einreichen?
  • Sämtliche Probleme und Fragen, die mit dem Support geklärt werden müssen

Alle diese Aspekte sind Zeitfresser, die sich mit einer höheren Anzahl von Anbietern potenzieren und dadurch zu einer geringeren Rendite führen.


3. Erhöhung des persönlichen Risikos

Auch dieser Punkt ist ziemlich selbsterklärend. Auf je mehr Hochzeiten ich gleichzeitig tanze, desto höher ist mit zunehmender Dauer auch die Wahrscheinlichkeit, dass mir der Hochzeitskuchen am Ende des Abends den Magen umdrehen wird. Wer zu viel will, dem wird irgendwann der Appetit vergehen. Egal wie schön die vielen Torten ausgesehen und zwischendurch geschmeckt haben.

Die Chance, dass man von einem Plattformausfall auch bei einer Strategie der Konzentration betroffen sein kann, ist natürlich nicht ausgeschlossen. Doch ich glaube, dass wenn man sich mit den verschiedenen Anbietern näher befasst und sich primär auf die Marktführer konzentriert, man nicht so viel verkehrt machen kann.

Doch dieser Weg setzt auch voraus, dass man sich mit den unterschiedlichen Unternehmen befassen und auseinandersetzen muss. Genau darin sehe ich häufig den Grund, warum sich viele für den Weg einer Plattformdiversifikation entscheiden. Die Plattformdiversifikation bietet das perfekte Alibi, dass man vermeintlich bereits alles zur Absicherung seiner P2P-Investments getan hätte. Masse statt Klasse.

Dabei wäre die Alternative doch so einfach. Nämlich gar nicht erst anfangen in P2P-Kredite zu investieren. Keiner wird gezwungen sich mit dieser Anlageklasse zu befassen und darin zu investieren. Doch wenn man es macht, warum dann ein niedriger Betrag bei vielen Anbietern?

Es macht ökonomisch keinen Sinn, steigert häufig nicht die im Wort implizierte Diversifikation, bietet keinen guten Return bei der Formel Zeit gegen Geld und auch das persönliche Risiko wird dadurch erhöht.


Wann Plattformdiversifikation sinnvoll ist

Gibt es Gründe dafür, warum die Plattformdiversifikation doch sinnvoll sein könnte? Ja, es gibt sie. Wenngleich diese aus meiner Sicht deutlich geringer zu gewichten sind, als die Argumente, die dagegen sprechen.

1. Publisher

Als Blogger lebt man von der Glaubwürdigkeit. Wer über viele P2P-Plattformen schreibt, der sollte im Idealfall auch eine gewisse Portion Skin in the Game bei den Anbietern besitzen, damit die Berichterstattung authentisch wirkt.

Für jeden Blogger gibt es aber auch die Unterscheidung zwischen Publisher und Privatanleger. Ich zum Beispiel bevorzuge es als Privatanleger meine Investments zu konzentrieren. Dennoch möchte ich langfristig natürlich über möglichst viele Unternehmen schreiben, um somit auch einen breiteren Kosmos abzudecken.

Wie authentisch ist es positiv über Unternehmen zu berichten, bei denen man jedoch selbst keine Aktien hält? Und wie authentisch ist es gegen die Strategie der Plattformdiversifikation zu schreiben, aber gleichzeitig bei mehreren Unternehmen zu investieren?

Es ist ein feiner Spagat. Daher hoffe ich, dass die Leser meines Blogs den Unterschied verstehen und meine aufrichtig gemeinten Bewertungen anerkennen.

Eine klare Grenze wird es bei mir allerdings immer geben: Ich werde niemals bei P2P-Plattformen investieren, von denen ich nicht persönlich auch zu 100 Prozent überzeugt bin, nur um das unter dem Deckmantel der Plattformdiversifikation zu verstecken, so wie es mir bei anderen manchmal scheint.  

2. Echte Diversifikation

Wenn ich mir EstateGuru und Bulkestate ansehe, sind für mich nicht viele wesentliche Unterschiede zu erkennen. Nimmt man nun den neuen Anbieter ReInvest24 hinzu, dann kommt dieser zwar auch aus Estland, agiert ebenfalls in der Immobilienbranche und hat auch im Baltikum seine Immobilienprojekte, doch hier ist das Geschäfts- und Monetarisierungsmodell komplett anders.

Daher ist es unter diesen Voraussetzungen für mich absolut vertretbar, wenn man nach einhergehender Due Dilligence sein Portfolio um dieses Unternehmen erweitern würde, da es aus meiner Sicht keine Schein-Diversifikation mehr ist.  

3. Persönliche Komfortzone

Das letzte Argument geht wieder weg von der rationalen Logik und orientiert sich an einem subjektivem Gefühl – der persönlichen Komfortzone.

Hätte ich mein investiertes Kapital in P2P-Kredite auf 20 anstatt von sechs Anbietern verteilt, die ich für meine Verhältnisse aber nicht ausreichend verstehe, würde ich mich deutlich unwohler fühlen. Bei vielen scheint es aber genau umgekehrt der Fall zu sein, was sicherlich auch seine Gründe haben wird.

Aber selbst für mich, der sich eher auf Konzentration beruft, gibt es gewisse Komfortzonen bei einzelnen P2P-Anbietern, bei denen ich investiere. Bondora zum Beispiel, mit damals noch 14.000 Euro (heute 12.000 Euro), ist mir zusammen mit dem Anteil von Go & Grow (zwischen 25.000 Euro und 30.000 Euro) einfach zu groß für meine Komfortzone geworden. Da ich eine hohe Meinung von Bondora habe und perspektivisch lieber mein Go & Grow Portfolio fortführen will, damit ich ein gewisses Kapital sehr liquide verfügbar habe, baue ich stattdessen meine Portfolio-Pro Investments Stück für Stück ab.    

Anders sieht es bei NEO Finance aus, von denen ich momentan eine sehr hohe Meinung habe. Hier besteht für mich in jedem Fall das Potenzial, dass das Investment von derzeit 5.000 Euro auf 10.000 Euro aufgestockt werden kann, ohne große Kopfschmerzen zu haben.

Was ich damit sagen will: Am Ende hängt es immer auch mit den persönlichen Präferenzen und dem Zutrauen der einzelnen Anbieter zusammen – selbst bei der Plattform-Konzentration.


Fazit zur Plattformdiversifikation

Im Kern sind meine drei Argumente gegen die P2P-Plattformdiversifkation, dass diese häufig nicht die im Wort implizierte Diversifikation bietet, sondern eine Schein-Diversifikation ist, dass es in Bezug auf die Formel Zeit gegen Geld häufig keinen guten Return gibt und das dadurch auch das persönliche Risiko erhöht wird.

Ausnahmen bilden für mich das Engagement von Publishern, die Chance auf echte Diversifikation und die persönliche Komfortzone.

Wie siehst Du das Thema? Bevorzugst Du bei der Anbieter-Auswahl den Ansatz Konzentration oder Diversifikation? Ich bin gespannt auf Deine Meinung! 

5 Kommentare

  1. Hi Denny,

    sehr gut geschriebener und strukturierter Artikel!
    Da ich mich in der Anlageklasse nur kurz vor dem vier-stelligen Bereich befinde, sehe ich ebenso wie du keinen Sinn darin in viele verschiedene P2P-Plattformen zu investieren. Aber generell sehe ich die Entwicklung von P2P auch skeptisch, weil mich die Art der Kreditvergabe stark an die Finanzkrise 2008 erinnert. Daher bin ich gespannt, welche Plattformen nach einer ersten härteren Krise überleben werden und welche „gepurged“ werden 😀
    Welche Plattformen haben für dich ein hohes Überlebenspotenzial und welche nicht?

    Beste Grüße
    Max

    1. Hi Max! Danke Dir 🙂

      Ich denke man kann an meiner Anbieter-Auswahl (und der dazugehörigen Gewichtung) schon ungefähr erkennen, wo ich den stabilsten Business Case erwarte – auch im Hinblick auf wirtschaftlich schwierigere Zeiten. Ansonsten denke ich, dass kleinere Plattformen mit geringem Track-Record, kleinem Kreditvolumen und ohne einen starken finanziellen Rücken sicherlich die größten Probleme haben werden. Aber zu dem Entschluss sollten hoffentlich auch viele andere Investoren kommen 😉

      VG,
      Denny

  2. Hallo Denny,

    danke für diesen interessanten Denkanstoß!
    Ich stelle mir bzw. eigentlich Dir jetzt jedoch eine (provokante) Frage.
    Das Informieren bzw. das Überprüfen der einen/ wenigen Plattformen kostet mich aber auch Aufwand/ Zeit und damit wieder Geld was meine Nettorendite schmälert. Dazu kommt das persönliche Risiko, dass ich falsche Informationen bekomme oder die Sachlage falsch einschätze. Denn nur weil ich mich sehr bemüht und reingekniet habe, muss es nicht heißen das ich einen guten Job gemacht habe!
    Diese Risiken erläuterst du leider nicht, auch wenn sie natürlich absolut individuell sind, sie müssen meiner Meinung nach bewusst sein!
    Da wir uns typischerweise meistens selber überschätzen, ist das in meinen Augen nicht mal ein so geringes Risiko…

    Ich denke deine Ansätze und Meinung haben definitiv ihre Berechtigung, wie gesagt, ich danke dir für diesen Gedankenanstoß, ich werde meine Plattformauswahl jetzt ebenfalls noch mal überdenken!

    Ein weiterer (schwacher) Punkt für eine Plattform Diversifizierung gerade für Neulinge ist, man sollte erst mal ein paar ausprobieren. Mit welcher Plattform kommt man gut klar, bei welcher ist der eigene Aufwand gering, wo hat man das beste Bauchgefühl?

    Ich gebe dir Recht, gutes Investieren geht nur mit anfänglichen Arbeiten/ Reinknien/ Hausaufgaben machen!

    1. Hi Felix,

      danke für Deinen Kommentar! Ja, auch so kann man das Thema sehen. Ist auf jeden Fall ein legitimer Ansatz. Für mich war es wichtig den Leuten damit die Augen zu öffnen, dass Plattform-Diversifikation auch Klumpenrisiko bedeuten kann und man dadurch nicht den normalerweise gewünschten Effekt einer Diversifikation erzielt.

      Wo ich Dir nicht zustimme, ist der letzte Absatz. Warum sollte man (als Neuling) zunächst viele Anbieter austesten? Das Problem dabei ist, dass sich dadurch leider viele Anleger von einer einfachen Benutzeroberfläche und Handhabung blenden lassen. Das hat aus meiner Sicht wenig Aussagekraft über das Abschneiden des Unternehmens an sich. Vielleicht mit Abstrichen, dass man Geld für die IT in die Hand genommen hat. Und das mit dem Bauchgefühl kommt zwar auch immer noch hinzu, ersetzt aber nicht die Fundamental-Analyse eines Unternehmens und dessen Marktumfeld. Es ist quasi die Kirsche, aber nicht die Sahnetorte 😉

      Aber bleibe kritisch und nimm das Thema einfach mal mit für Dich auf! 🙂

      Viele Grüße,
      Denny

      1. Hallo Denny,

        Ich finde deine Punkte stichhaltig und richtig. Das Thema der Benutzeroberfläche ist natürlich nur ein sehr schwaches Argument.

        Ich denke ein anderer von dir ebenfalls an anderer Stelle genannter Punkt ist bei der Plattformauswahl wichtiger, die Verteilung über verschiedene Geschäftsbereiche. Ich persönlich versuche in Immobilien-, Konsum-, Geschäfts- und Mischkredite zu investieren. Dieser Ansatz deckt sich aber soweit ich dich verstanden habe ebenfalls mit deiner Meinung.

        Ich habe deinen Ansatz jetzt mal zu Ende gedacht, es ist nur ein sehr theoretischer und dadurch unwahrscheinlicher Fall, aber auf lange Sicht eventuell möglich.
        Wenn man jetzt nur den jeweiligen Marktführer einer Geschäftsart bzw. Land/ Region wählt, werden auf Dauer die anderen Plattformen wegfallen, es bilden sich Monopole in den einzelnen Fachbereiche. Ich denke das kann weder für Kreditnehmer, noch für Investoren positiv sein.

        Wie schon gesagt, ich kann viele deiner Anmerkungen sehr gut nachvollziehen bzw. teile sie sogar.
        Ich denke ich werde mir hier noch mal vertieft Gedanken drüber machen und sehr wahrscheinlich meine Auswahl an P2P-Plattformen optimieren. Ob dabei eine Reduzierung rauskommt, wird sich zeigen! 😉

        Und dafür gilt dir schon mein Dank, es war ein guter Denkanstoß!

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