Meine P2P-Einnahmen & Neuigkeiten aus dem P2P-Markt – Februar 2019

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Mit mehr als 350 Seitenaufrufen auf dem Blog und über 2.000 Views auf YouTube, war der Monatsrückblick Januar 2019 der nachgefragteste Beitrag von re:think P2P-Kredite im Februar. Die Vermutung, dass diese Rubrik ein „Eckpfeiler-Content“ auf dem Blog werden würde, hatte ich bereits im Vorfeld. Die Erstellung der Inhalte ist zwar durchaus zeitaufwendig, aber ich sehe darin einen großen Mehrwert für die Leser, die monatlich ein Update zu meinem „Depot“ und den P2P-Entwicklungen des letzten Monats lesen wollen. Außerdem gibt es wieder persönliche Einblicke (u.a. Baltikum-Reise 2019), Link-Tipps, eine Buchrezension und Angebote für Privatanleger bei Neuregistrierungen auf den P2P-Plattformen.

Viel Spaß beim Review des Monats Februar 2019!


Meine P2P-Einnahmen und deren Performance

Hier ist eine Übersicht zu den Gesamt-Zinseinnahmen aller P2P-Plattformen:

Der Februar 2019 brachte mir Zinseinnahmen in Höhe von 407,17 Euro. Das bedeutet die zweithöchsten P2P-Einnahmen aller Zeiten. Im Vergleich zum Vormonat steht jedoch ein Rückgang von 8,40 Prozent, der auch zu erwarten war. Zum einen aufgrund des verkürzten Monats mit nur 28 Tagen, zum anderen aufgrund des erwarteten Zinsrückgangs bei Bondora. Alles in allem aber dennoch ein zufriedenstellender Monat.

Wenn im Monat März nichts unvorhergesehenes bei der Baltikum-Reise passiert (später mehr dazu), dann werde ich ab dem 01. April mit Viainvest und NEO Finance zwei weitere P2P-Anbieter mit jeweils 2.000 Euro in mein Portfolio aufnehmen.

» Meine Performance: Hier siehst Du, mit wie viel Geld ich bei den einzelnen P2P-Anbietern investiert bin.


Meine Rendite für 2019 liegt aktuell bei 19,25 Prozent und ist damit ein wenig im Vergleich zum Vormonat (20,03 Prozent) gesunken.

Meine P2P-Gesamtrendite, also seit Beginn meines ersten Investments im Oktober 2017, liegt bei 16,58 Prozent.


Bondora

Bondora hat in diesem Monat etwas nachgelassen, was auch im Vorfeld zu erwarten gewesen war. Dennoch bin ich über das Abschneiden in diesem Monat positiv überrascht, da meine Cashflow-Prognose nur bei 284,90 Euro lag. Die Zinseinnahmen lagen mit 36,97 Euro deutlich höher als erwartet. Im Vormonat war die Diskrepanz zwischen erwarteten und tatsächlichen Zinsen, mit 48 Euro, sogar noch ein bisschen höher.

Im Jahr 2019 liegt meine Rendite damit bei bockstarken 23,59 Prozent (Vormonat 24,88 Prozent). Meine All-Time Gesamtperformance bei Bondora (17. Monate) konnte sich bis Ende Februar auf 19,59 Prozent hochschrauben.

Sehr aufwändig aber längst überfällig, war in diesem Monat die Analyse meines Kreditportfolios (5.285 Darlehen) bei Bondora. Die Ergebnisse haben mich teilweise echt erstaunt. Was absolut positiv aufgefallen ist, war die Wiederholungsquote (New Credit Customer) bei den Kreditnehmern. Diese lag in meinem Gesamtportfolio bei ca. 50-50. Für mich ein Zeichen dafür, dass Bondora auch auf Kreditnehmerseite eine scheinbar zufriedenstellende und faire Dienstleistung anbietet.

Negativ war natürlich meine Verzugsquote bei finnischen Krediten, die bei 44 Prozent lag. Für meinen Geschmack deutlich zu hoch. Was aber noch verschlimmernd hinzu kam, war der direkte Vergleich mit den spanischen Darlehen. Auch diese hatten eine Verzugsquote von 32 Prozent, jedoch waren die Kredite, im Vergleich zu den finnischen Darlehen, 22 Prozent höher verzinst.

Das Risiko-Rendite Verhältnis steht für mich dadurch nicht mehr wirklich in einer ausgeglichenen Balance. Diversifikation mit finnischen Krediten hin oder her. Als Konsequenz habe ich die finnischen Darlehen vorerst aus meiner Portfolio-Konfiguration bei Bondora entfernt. Ende des Jahres möchte ich erneut eine Bestandsaufnahme machen und sehen, wie sich das Depot bis dahin entwickelt hat.


Mintos

Auch wenn es ein verkürzter Monat war, so habe ich bei Mintos dennoch den Eindruck, dass die Tendenz etwas nach unten geht. Die Zinseinnahmen lagen im Februar nur noch bei 76,50 Euro und waren damit so niedrig, wie zuletzt im Juni 2018.

Die Rendite für 2019 liegt aber immer noch bei guten 12,84 Prozent ( Vormonat 13,40 Prozent), die All-Time Performance sank minimal von 12,68 auf 12,65 Prozent.

Ein großes Thema in diesem Monat war bei mir die Auseinandersetzung zwischen Mintos und der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA. Mintos wurde im Dezember 2018 die Ausübung regulierter Tätigkeiten in Großbritannien verweigert und ich habe mal versucht zu analysieren, welche möglichen Konsequenzen die Aussagen der FCA für Mintos-Anleger haben können.

Sicherlich sollte die Entscheidung nicht überbewertet werden, allerdings sieht man auch, dass bei der vermeintlich beliebtesten P2P-Plattform der deutschen Investoren, nicht immer alle Gold ist, was glänzt.

Natürlich hatte ich dazu auch Mintos direkt angeschrieben und um ein Feedback gebeten. Diese traf allerdings erst am Tag vor der Veröffentlichung des Artikels ein, sodass ich nochmal einen separaten Artikel verfasst habe, in dem Mintos auf die Vorwürfe der FCA eingeht und Stellung bezieht. Gerne mal durchlesen!


EstateGuru

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So könnte mein Motto bei EstateGuru lauten. Immerhin gab es im Februar 2019 mit 8,77 Euro Rekordeinnahmen bei den Zinsen. Die Rendite für 2019 klettert auf 7,34 Prozent, die All-Time Performance liegt bei 4,44 Prozent (Vormonat noch 2,22%).

Was mir bei der estnischen Immobilienplattform diesen Monat etwas negativ aufgefallen ist, war die hohe Hürde von 250 Euro für die Auto-Invest Einstellungen. Wenn man sowieso nur 1.000 Euro investiert, ist eine Diversifikation mit diesem Betrag eher suboptimal. Also heißt es manuell ab 50 Euro investieren, was für mich aus zeitlicher Sicht wiederum nicht effizient ist. Außerdem sind die neuen Projekte im überschaubaren fünfstelligen Bereich schnell vergriffen – durch die Auto Invests.

Die Gesamtkonstellation ist daher nicht wirklich optimal. Also aufstocken und auf Auto-Pilot stellen? Zumindest vorerst will ich auf der Plattform weitere Erfahrungen sammeln und werde den eingeschlagenen Weg für die nächsten Monate weitergehen.


Aktuelle Angebote für Neuregistrierungen

Einige P2P-Plattformen bieten momentan Bonus-Programme für Anmeldungen neuer Investoren an. Dadurch können sich Anleger einen Cashback für getätigte Investitionen oder ein Startguthaben sichern.

» Wer sich für weitere Anbieter interessiert, schaut sich die Plattform-Übersicht an.


*Aus Gründen der Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass sofern Du dich für die Anmeldung bei einer P2P-Plattform entscheidest, ich bei den meisten Anbietern eine kleine Provision ausgezahlt bekomme. Auf diesem Weg kannst Du einen kleinen Beitrag leisten, um mich und den Blog finanziell zu unterstützen. Dadurch kann ich meine Recherchen und Investments weiter auszubauen, wovon am Ende wieder der Blog und die Leser profitieren. Wichtig: Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten!

Meine Affiliate Einnahmen im Monat Februar 2019 beliefen sich auf 140,21 Euro. Mit dem Geld werde ich meine Reise ins Baltikum (18. – 22. März 2019), bei der ich hauptsächlich für mein Buch und den Blog recherchiere, querfinanzieren können. Vielen Dank an alle, die sich über meine Links angemeldet haben!

Kleine Korrektur zum Monat Januar 2019. Dort habe ich Affiliate-Einnahmen in Höhe von 261,96 Euro angegeben. Allerdings schüttet Bondora seine Affiliate-Einnahmen erst nach 30 Tagen aus, sodass sich der Endwert nochmal korrigieren kann. Daher nehme ich die Einnahmen von Bondora immer im Folgemonat auf, wenn die Einnahmen auch realisiert werden. Dadurch ergibt sich für den Januar 2019 ein korrigierter Betrag von 11,47 Euro.


P2P-Rückblick

Im P2P-Rückblick werfe ich einen Blick auf relevante Neuigkeiten der P2P-Plattformen im letzten Monat.

Bondora\ hat in diesem Monat auf jeden Fall für den größten Lacher bei mir gesorgt. Pünktlich zum Valtentinstag, gab Bondora die Verlosung einer Go&Grow Herrenunterwäsche bekannt. Keine Ahnung, ob es sich dabei um einen Scherz nach estnischem Humor gehandelt hat oder ob das ernst gemeint war. Die Idee fand ich allerdings äußerst kreativ. Andere machen Hoodies, Bondora macht Unterwäsche.

Ansonsten war das Team in diesem Monat in der Tartu-Universität, der ältesten Estlands, um dort nach neuen Talenten zu scouten. Ebenfalls interessant und was mal wieder zeigt, dass Bondora über die Grenzen hinausdenkt, war das Leadership 101 Programm von CEO Pärtel Tomberg. Durchaus interessant zu lesen!

EstateGuru\ Bei EstateGuru gibt es seit diesem Monat eine deutsche Community-Betreuerin. Kadri Akk heißt die gute Dame und wird sich in Zukunft um den größten Investoren-Pool bei den Esten kümmern. Du kannst sie auch gerne direkt unter kadri@estateguru.co anschreiben.

Grupper\ feierte am 17. Februar ihren zweijährigen Geburtstag. Ich sage, herzlichen Glückwunsch! Als Geschenk gab es für die Investoren in diesem Monat die Verkündung eines neuen Darlehensanbahners. DoZarplati bietet russische Kurzzeitdarlehen und Firmenkredite an. Hier geht’s zum Interview mit deren CEO & Co-Founder Pavel Sologub.

Mintos\ hatte einen nach außen eher ruhigen Monat. Es gab lediglich ein paar Updates zu Darlehensanbahnern. Dineo aus Spanien kommt neu zur Plattform hinzu, EuroOne heißt jetzt Rapido Finance und FIREOF bietet noch bis zum 14. März einen 2% Cashback an.

Dafür bin ich allerdings über einen interessanten Blog gestolpert. „Could be more“ ist ein Finanzblog von Ieva Grigalune. Sie arbeitet seit drei Jahren für Mintos und ist aktuell als Risk Manager angestellt. Hoffentlich bezieht sich das nicht auf den Blog-Titel 😉

Viainvest\ gab in diesem Monat keine größeren Veränderungen bekannt. Allerdings muss ich sagen, dass mir der hauseigene Viainvest Blog von allen P2P-Anbietern momentan am meisten gefällt. Mal geht es um plattformrelevante Themen (Auto-Invest richtig konfigurieren), aber auch viel um das allgemeine P2P- und FinTech Marktgeschehen.

Debitum Network\ besitzt ebenfalls einen lesenswerten Blog. Besonders der Plattformrückblick im letzten Monat war sehr spannend zu lesen mit tiefgreifenden Analysen. Genau nach meinem Geschmack. Zu feiern gab es in diesem Monat die Durchbrechung des Darlehensvolumens von 1. Mio Euro nach sechs Monaten am Markt. Negativ muss allerdings erwähnt werden, dass die dazugehörige E-Mail an die Investoren nicht als Blind-Copie versendet wurde, sondern man im CC sämtliche Investoren (wahrscheinlich nur die Publisher) der Plattform wiederfand. Sollte und darf eigentlich nicht passieren. Besonders in diesem datenschutzrechtlichen Zeiten. Start-Up hin oder her.

Auxmoney\ gab in diesem Monat die Geschäftszahlen für 2018 bekannt. Befeuert durch den niederländischen Versicherungskonzern Aegon, konnte man das Darlehensvolumen auf 551 Mio. Euro hochschrauben. Nimmt man laut Buba ein Marktvolumen von 105,6 Mrd. Euro für Konsumentenkredite 2018 in Deutschland an, entspricht das einem Marktanteil von 0,5 Prozent.


Link-Tipps

Für den Monat Februar 2019 kann ich Dir ein Video mit Bernhard Hummel empfehlen. Hier sieht man mal was passiert, wenn sich ein Österreicher und ein Schweizer über P2P-Kredite unterhalten..

Im Ernst – ein durchaus abwechslungsreiches P2P-Gespräch, bei dem Bernhard Hummel über sein +140k P2P-Portfolio mit „Thomas der Sparkojote“ plaudert.

Drei Dinge sind mir dabei positiv aufgefallen:

1. Wenn die Kreditverfügbarkeit auf einer Plattform mal wieder knapp wird, gibt es keine hektische „Kapital-abziehen-und-woanders-investieren“-Mentalität. Passt die Fundamental-Analyse und der Plattform wird vertraut, treiben auch temporär weniger Darlehen dem Anleger keine Schweißperlen auf die Stirn. Kredite kommen, Kredite gehen. Dem letzten Prozentpunkt an Rendite nachzurennen bringt nichts. Dafür ist der Hebel an anderen Stellen deutlich größer.

2. Bernhard war bereits selbst im Baltikum und hat dort mit verschiedenen P2P-Plattformen vor Ort gesprochen. Also nicht nur „Skin in the Game“, sondern auch das Verlangen, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen und anderen Investoren versuchen Einblicke zu gewähren. Was ich in dem Zusammenhang wichtig finde, ist es den Kontakt mit dem Management und den Geschäftsführern zu suchen. Auch bei mir spielt es eine wichtige Rolle, wer das Unternehmen anführt und die zukünftige Richtung vorgibt. Insofern ein super Impuls, sich auch mit den Personen hinter den Unternehmen zu befassen.

3. Wie es sich für einen klugen P2P-Investor gehört, ist Bernhard auch selber Follower von re:think P2P-Kredite auf Facebook. Damit sollte auch die Grundlage für zukünftige P2P-Erfolge gelegt sein. 😀


Aktuelle Buchempfehlung

Mit dem Blog re:think P2P-Kredite möchte ich anderen Privatanlegern dabei helfen, sich umfassend über das Thema P2P-Kredite zu informieren und davon ausgehend die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Dabei ist mir auch im allgemeinen die finanzielle Bildung ein wichtiges Anliegen. Daher werde ich zum Abschluss eines jeden Monatsrückblicks ein Buch vorstellen, das sich mit dem Thema finanzielle Bildung oder finanzieller Unabhängigkeit beschäftigt.

Heute geht es um einen Klassiker, den viele vielleicht schon kennen werden „Rich Dad Poor Dad – Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“ von Robert Kiysoaki.

Kiyosaki? Das wird für viele Leser sicherlich ein alter Hut sein. Aber wenn ich nur ein Buch benennen könnte, das mich nachhaltig zu meinen Ansichten über Geld und Vermögensaufbau geprägt hat, dann ist es dieses!

Auf einen zweiten Blick ist das Buch nicht unbedingt mit der inhaltlichen Tiefe ausgestattet, das sich der ein oder andere gewünscht hätte. Aber ich halte es speziell für Anfänger, die damit beginnen sich mit Finanzen und finanzieller Freiheit auseinandersetzen, für das perfekte Einstiegsbuch, um vor allem alte Glaubenssätze in Bezug auf Geld und Vermögen zu hinterfragen.

Auch durch die vielen Anekdoten und plastischen Beispiele, lässt sich dieses Buch sogar für einen ausgeprägten Langsam-Leser wie mich, sehr schnell durchlesen.

Die Geschichte von Rich Dad Poor Dad handelt vom damals erst neunjährigen Robert Kiyosaki und seinen zwei Vätern. Sein leiblicher Vater war hochgebildet und intelligent. Er besaß einen Doktortitel und eignete sich das Wissen eines vierjährigen Studiengangs in zwei Jahren an. Später wurde er ein hochbezahlter Lehrer. Trotzdem hatte er sein Leben lang mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb er im Buch als „armer Vater“ beschrieben wird.

Bei seinem „reichen Vater“ handelt es sich um den Vater seinen besten Freundes Mike. Der reiche Vater brach die Schule in der achten Klasse ab. Dennoch war er beruflich erfolgreich, arbeitete hart und wurde später einer der reichsten Männer Hawaiis. Als er starb, hinterließ er seiner Familie, der Kirche und verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen viele Millionen Dollar.

Beide Männer einte, dass sie hart arbeiteten, charismatisch und einflussreich waren. Doch in ihren Ansichten über Geld und Reichtum, sowie ihren Empfehlungen, hätten sie unterschiedlicher kaum sein können.

Wer das Buch noch nicht kennt und wissen möchte, welche Erkenntnisse Robert auf dieser Reise erlangt, der kann sich mal die kostenlose Leseprobe auf Amazon ansehen.


Mein persönlicher Rückblick

Zum Abschluss möchte ich immer noch ein paar persönliche Sachen erwähnen.

Baltikum-Reise 2019 – Alle Interviews und Termine stehen fest:

Die Reise nach Tallinn im Oktober 2018, bei der ich Bondora und EstateGuru persönlich kennenlernen konnte, hat mich schwer beeindruckt. Es ist halt immer nochmal etwas anderes, sich auch von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten und einen etwas tieferen Einblick in die Materie gewährt zu bekommen. Aber da das Baltikum bekanntlich aus drei Staaten besteht, wollte ich gerne auch Einblicke von den P2P-Plattformen aus Lettland und Litauen sammeln.

Litauen scheint dabei immer etwas unterhalb des Radards zu sein, aber mit Debitum Network und NEO Finance gibt es zwei hochspannende und innovative Plattformen, die sich in ihrem Geschäftsmodell und der Technologie der Risikobewertung, vom Großteil der anderen P2P-Anbieter abheben. Aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen.

Fakt ist, dass seit zwei Wochen auch alle Termine final fixiert sind und ich hier nun auch das überaus sehenswerte Line-Up ankündigen kann:

Seit Anfang März spüre ich auf jeden Fall ein starkes kribbeln, sobald ich an die Reise denken muss. Die Vorfreude steigt und auch meine vorbereiteten Interviews sind soweit fertig.

Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich bei entsprechender Nachfrage auch gerne ein kleines Q&A mit Fragen aus der P2P-Community einbaue. Was hältst Du davon? Wenn Du eine spezielle Frage hast, schreibe diese gerne als Kommentar auf meine extra angelegte Seite Baltikum-Reise 2019. Hier wird es dann auch eine Dokumentation der Reise mit allen Videos geben. Freut euch drauf und bei Bedarf gerne Fragen in die Kommentare.


Stabile Blog-Entwicklung und unerwarteter YouTube Push:

Die Zahlen für den Blog sind mehr oder weniger unverändert gegenüber dem Vormonat. Aber seht selbst:

Was mich deutlich stärker überrascht hat, ist die starke Entwicklung und das überaus positive Feedback auf meinem YouTube-Kanal.

Besonders der Monatsrückblick Januar 2019 schien dort sehr gut anzukommen. Anfang März hatte das Video bereits über 2.000 Klicks. Auch das Mintos-Video über die FCA hat mittlerweile die 1.000er Schallmauer durchbrochen. Ich weiß, dass das für andere wahrscheinlich ein kleiner Snack ist, aber ich bin ungelogen mit 0,0 Erwartungen an die Plattform herangegangen.

Meine Videos sind mit dem Bildschirm aufgenommenen „PowerPoint-Präsentationen“ und die Inhalte sind eher für ein Publikum mit Finanzinteresse und längerer Aufmerksamkeitsspanne gerichtet. Kein „Wie werde ich reich in 12 Monaten Tutorial“, sondern reflektierte Ansichten eines 0815-Anlegers ohne Klickbait oder großartige Animationen.

Das lässt für mich eigentlich nur einen Schluss zu: Den Leuten gefällt der Content! Daher freue ich mich immer noch jeden Tag, wenn einer neuer Abonnent hinzukommt, dem die Inhalte gefallen und weiterhelfen!


Austausch mit der Community:

Nicht nur das größtenteils positive Feedback, auch der Austausch mit der Community – sei es in den Kommentaren auf dem Blog oder auf YouTube – haben mich in diesem Monat positiv überrascht und sehr gefreut. Scheinbar gibt es einen Anklang für P2P-Inhalte, die einen etwas innovativeren und alternativen Ansatz verfolgen.

Der Beitrag zum Thema Rückkaufgarantie (bei Mintos) hätte wahrscheinlich niemals die inhaltliche Tiefe bekommen, wäre ich auf Facebook nicht auf die unterschiedlichen Kriterien bei den Zinszahlungen aus Rückkäufen hingewiesen worden. Aber auch die Kommentare, wie zum Beispiel der Hinweis auf dem Blog zu den finnischen F-Krediten, helfen mir selbst dabei ein besserer Anleger zu werden und dieses Wissen wiederum mit einer größeren Masse an Investoren zu teilen. Eine Win-Win Situation. Daher vielen Dank an alle, die meine Beiträge kommentieren und auch von den eigenen Erfahrungen berichten. Ich würde mich freuen, wenn es so weitergeht!



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Ich wünsche gute Investments,

bis Denny!

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