Interview mit Ex-Bondora Mitarbeiterin Reelika Virunurm

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Mein Ziel mit re:think P2P-Kredite ist es einen Blog aufzubauen, der Privatanlegern authentische Erfahrungsberichte und tiefgründiges Hintergrundwissen zu P2P-Krediten vermittelt. Die reine Geldanlage P2P-Kredite steht dabei natürlich im Fokus. Mein Anspruch ist es allerdings auch übergeordnete Themenkomplexe zu behandeln, die im unmittelbaren Zusammenhang damit stehen und somit den Grad an finanzieller Bildung stärken.

Dazu können Themen wie Geldanlage allgemein, Wirtschaftszusammenhänge, Strategien anderer Investoren oder aber auch finanzielle Freiheit gehören, um nur einige zu nennen.

Über einen dieser Zusammenhänge, um den es auch im heutigen Interview geht, habe ich übrigens auch in meinem P2P-Buch geschrieben. Es geht dabei um das Thema Estland.

Die meisten Investoren werden wohl nur sehr wenig über das nördlichste der drei Baltikum-Staaten wissen, in dem unter anderem die bekannten P2P-Plattformen Bondora, EstateGuru, Bulkestate oder auch Envestio beheimatet sind. Dass die estnische Hauptstadt Tallinn heißt und an der Ostküste liegt, werden die meisten bestimmt wissen. Darüber hinaus könnte man noch den Rumlikör Vana Tallinn kennen oder die berühmte Kalev Schokolade, die ebenfalls in Estland produziert wird.

Ja, die Schokolade in der Mitte schmeckt wirklich nach Ananas 😉

Aber wusstest Du auch, dass die estnische Regierung im Jahr 1998 (!) die Verfügbarkeit eines Internetzugangs in allen Schulen beschlossen und man zwei Jahre später sogar den Zugang zum Internet als Menschenrecht erklärt hat?

Man sollte sich nicht von der nur 1,3 Mio. großen Einwohnerzahl des Landes täuschen lassen. Estland gilt als DAS Vorzeigeprojekt und High-Tech Labor für die Staatsdigitalisierung. Ich selbst konnte mich bei meinem Besuch im Oktober 2018 davon überzeugen, dass die Esten uns Deutschen nicht nur in der Zeitverschiebung eine Stunde voraus sind.

Was genau dieses Land gesellschaftlich und unternehmerisch so attraktiv macht, dass sich auch fortschrittliche Unternehmen wie Skype, TransferWise oder Pipedrive hier angesiedelt haben, darüber konnte ich im Rahmen der aktuell stattfindenden e-Residency Woche (28. Januar bis 2. Februar) mit der Estin Reelika Virunurm sprechen. Reelika ist nicht nur Partner Integration Manager bei e-Residency, sondern sie war früher auch (Januar 2017 bis April 2018) als German Investor Relations für Bondora tätig.

Viel Spaß mit dem Interview!


Denny: Hallo Reelika! Vielen Dank, dass Du dir die Zeit für ein kleines Interview nimmst. Aktuell gibt es, im Rahmen der e-Residency Woche, weltweite Events und Veranstaltungen in den estnischen Botschaften. Anlass dafür ist der vierte Geburtstag des e-Residency Programms, das von den Esten auch als „Geschenk für die Welt“ beworben wurde. Was genau verbirgt sich hinter e-Residency und welche Vorteile bietet es?

Reelika:  E-Residency ist ein Programm der estnischen Regierung und eine spannende Innovation. Die Regierung unseres kleinen Landes agiert quasi wie ein Startup und stellt Ausländern öffentliche Dienstleistungen zur Verfügung. Jeder, der noch kein estnischer Bürger oder estnischer Resident ist, darf sich seit 2015, unabhängig der Nationalität, für die estnische e-Residency bewerben. Als e-Resident kannst man sich über eine ID-Karte virtuell ausweisen und verschiedene Services der estnischen Regierung nutzen.

Vorteile:

  • Eine der besten IT-Infrastrukturen der Welt
  • Europäische Firmengründung. Estland ist ein stabiles Land mit geringem staatlichen Schuldenstand, geringem jährlichen Haushaltsdefizit, niedrigen Arbeitslosenquoten – das alles zeugt Vertrauen
  • Die Anmeldung ist unkompliziert und sehr schnell
  • Komplett digitale Verwaltung, niedrige Verwaltungskosten
  • Stammkapital ist gleich Haftsumme ist gleich 2500 EUR
  • Transparenz – man kann immer sofort sehen, wer seine Daten angesehen/benutzt hat
  • Chancengleichheit – unabhängig der Herkunft oder des finanziellen Hintergrundes

Denny: Ist die digitale Staatsbürgerschaft mit e-Residency nur für selbständige Unternehmer interessant oder gibt es auch gute Gründe dafür, sich als Privatperson dafür anzumelden?

Reelika: Im Prinzip kann jede Person auf der Welt sich als e-Resident bewerben, ein wichtiger Punkt ist aber die Hintergrundprüfung der Polizei, zusammen mit Fingerabdrücken. Auch Sicherheit wird hier selbstverständlich ernst genommen.

Die derzeitigen 50.000 e-Residenten haben verschiedene Gründe angegeben, warum die E-Residenten geworden sind – größtenteils tatsächlich für „Standortunabhängiges internationales Unternehmen anmelden“, aber auch „sichere Authentifizierung“, „Fan von Estland“, „Fan von e-Residency“ und andere Gründe sind dabei.

Übrigens, die Live-Statistik kann man jederzeit online ansehen.

Die einfache Firmengründung ist auf jeden Fall einer der besten Vorteile des e-Residency Programms. Diese Entscheidung muss jede Person am besten für sich treffen und sich darüber weiter informieren.

E-Residency eignet sich am besten für Solo-Entrepreneurs, digitale Nomaden, IT-Berater, Mikrounternehmen usw.


Denny: Die Hälfte der aktuell 50.000 angemeldeten Personen, sollen im Jahr 2018 hinzugekommen sein. Was glaubst Du, wie sich e-Residency entwickeln und verbreiten wird? Was denkst Du ist ein realistisches Ziel in den nächsten Jahren?

Reelika: Unsere Ziele haben sich nach vier erfolgreichen Jahren tatsächlich ein wenig geändert. Das Wachstum kommt im Moment bereits organisch und wir konzentrieren uns nicht mehr stark auf die Zahlen, sondern auf die Qualität, den Inhalt, sowie den Aufbau guter Kontakte mit Firmen und Dienstleistern, die e-Residenten weiterhelfen und –betreuen können. Wir wollen die existierenden Geschäftsbeziehungen zwischen e-Residenten, als auch mit Esten selbst, immer wieder stärken und weiterentwickeln. Unser Ziel ist es allen e-Residenten zu helfen und diese zu unterstützen, sich ein professionelles Unternehmen aufzubauen.


Denny: Ende 2018 hat der estnische Staatspräsident Kersti Kaljulaid die Studie e-Residency 2.0 enthüllt, die weitere Vorteile für Mitglieder des Programms bieten soll. Kannst Du kurz erklären, welche Neuerungen das konkret sind?

Reelika: Diesen Schritt haben wir in unserem e-Residency Team entwickelt, der Anstoß und die Unterstützung kam aber direkt von unserer Präsidentin, die ich übrigens sehr bewundere.

Eigentlich sind die Ziele die gleichen als bei meiner letzten Antwort, dazu kommen aber auch:

  • Alle Webseiten und Information der Regierung zu verbessern, so dass alles auf englischer Sprache verfügbar ist, aber auch klar, verständlich und einfach zu nutzen ist
  • Die Auswahl von Banken und Finanzdienstleistern zu erhöhen – auch hier suchen wir immer nach neuen Möglichkeiten, um mehr Kooperationen mit der konservativen Finanzwelt aufzubauen und somit die gesamte Situation zu verbessern.
  • Noch mehr Sicherheit, Hintergrundprüfungen und ein einfacheres Teilen von Daten zwischen Estland und anderen Ländern
  • Neue technologische Lösungen, zum Beispiel ein integriertes Portal für alle staatlichen Dienstleistungen
  • Last, but not least – wir wollen mehrere Möglichkeiten anbieten, estnische Kultur, Geschichte, Natur, Events und vor allem die Werte die uns antreiben, kennenzulernen.

Denny: Wenn es um Estland geht, ist nicht nur e-Residency ein häufiges Schlagwort, sondern auch e-Estonia. Was konkret kannst Du darüber erzählen?   

Reelika: Die Esten haben sich schnell an die digitale Gesellschaft gewöhnt und sind bereits etwas verwöhnt. Ich habe nicht nur in Deutschland, sondern auch kurz in Spanien und in den USA gelebt und gearbeitet. Daher weiß ich das Umfeld in Estland sehr zu schätzen. Ganz einfach – man kann fast alles online machen, außer zu heiraten, sich scheiden zu lassen oder Immobilien zu kaufen.

  • 99% der staatlichen Leistungen sind online
  • 95% der Steuererklärungen werden online gemacht
  • 98% der Unternehmen werden online gegründet
  • 98% der Bevölkerung besitzen eine digitale ID-Karte
  • 5 Tage und ca. 2% der Bruttoinlandsprodukt wird jedes Jahr dadurch gespart
  • E-Voting seit 2005

Unsere digitale Gesellschaft basiert sehr stark auf gemeinsamen Werten. Diese sind Transparenz, Datensicherheit und Chancengleichheit.

E-Estonia ist eine Erfolgsgeschichte. Natürlich sehen wir gerne, wenn andere Länder, Regierungen und Administrationen sich von uns inspirieren lassen. Trotzdem ist jeder Staat, jedes Volk und jede Regierung anders. Es gibt unterschiedliche Entwicklungen, eigene kulturelle Aspekte und eine eigene Mentalität! Das Modell e-Estonia kann man gerne kopieren, aber wir erwarten nicht, dass jedes Land auf der Welt das Gleiche macht. Auch wenn diese „Schlagwörter“ im Moment bereits überall auf der Welt bekannt sind, bleibt die Mentalität der Esten weiterhin bescheiden – und wir sind ebenfalls immer bereit, auch von anderen zu lernen.


Denny: Stimmt es, dass der ehemalige US-Präsident Barack Obama ebenfalls einen estnischen Personalausweis besitzt?   

Reelika: Herr Obama besitzt tatsächlich eine richtige, digitale ID-Karte, anstatt der e-Residency Karte bekommen – ca. drei Monate, bevor das Programm gelaunched wurde. Er hat sich während seines Besuches sehr für die digitale Gesellschaft interessiert und bevor er in die Air Force One einstieg, wurde ihm die Karte von unserem damaligen Präsidenten geschenkt. Auf seiner Karte ist jedoch „Specimen/Muster“ geschrieben – zu diesem Zeitpunkt war es die einzige legale Option, einen Nicht-Residenten mit einem estnischen digitalen Ausweis zu versehen.

Wir freuen uns ebenfalls über die Unterstützung von Angela Merkel und des Papst Franziskus, die während des Besuches in Estland ebenfalls e-Residenten geworden sind. Auch andere führende Politiker der Welt wurden zu E-Residenten, wie zum Beispiel der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel und der japanische Premierminister Shinzo Abe. Diese Personen erhielten ihren digitalen Personalausweis als diplomatisches Geschenk von estnischen Beamten (beispielsweise hat Präsidentin Kaljulaid selbst Papst Franziskus seinen digitalen Personalausweis geschenkt).

Natürlich erwarten wir nicht, dass sie auch ein Unternehmen mit e-Residency gründen. Aber mehr einflussreiche Freunde für Estland durch e-Residency zu gewinnen ist jedoch eine unschätzbare Möglichkeit, um mehr über unsere digitale Nation zu erfahren und mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Estland dazu beiträgt die Welt durch neue Technologien und neue Denkweisen zu verbessern.

Sie sind definitiv nicht die Mehrheit unserer e-Residenten. Die meisten e-Residenten sind immer noch Unternehmer, Freiberufler und digitale Nomaden.

Allerdings sind einige führende Wirtschaftsunternehmen der Welt auch e-Residenten und nutzen aktiv ihren digitalen Personalausweis. So spricht Tim Draper fast bei jeder Möglichkeit über E-Residency und unterschreibt seine Investitionen in Funderbeam mit seiner e-Residency-Karte. Mukesh Ambani, Vorsitzender von Reliance Industries, hat in Estland ein Forschungszentrum eingerichtet, das von Taavi Kotka geleitet wird. Ziel dieses Zentrums ist es, die digitale Gesellschaft Estlands zu verstehen und herauszufinden, wie Indien davon profitieren kann.


Denny: Du hast vier Jahre lang in Deutschland studiert, gearbeitet und sprichst fließend Deutsch. Nach Deinen Eindrücken, worin liegen die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Estland und Deutschland und was können wir von den Esten lernen?

Reelika: Diese Antwort wird jetzt lang 🙂

Für mich ist Deutschland auf jeden Fall immer meine zweite Heimat und viele meiner sehr guten Freunde sind Deutsche. Ich hoffe, dass ich persönlich das Beste aus beiden Ländern integrieren kann. Was viele Deutsche selber vielleicht nicht wissen ist, dass in Estland fast 700 Jahre lang die Deutschbalten an der Macht waren – Pünktlichkeit, Arbeitsmoral und sogar unser Rechtsystem basiert auf deutschem Recht. Auch die Geschichte der damaligen DDR ist mir ziemlich wichtig, da ich merke, wie viel diese Zeit mit der sowjetischen Ära gemeinsam hatte und unter welche Folgen unsere Länder immer noch leiden. Kurz gesagt: Estland und Deutschland haben bereits längst vieles gemeinsam, aber können weiterhin viel voneinander lernen.

In den letzten 28 Jahren, nach der Unabhängigkeit, hat sich in Estland aber eine „neue Welle“ durchgesetzt – eine junge Generation, die plötzlich alle Freiheiten und Möglichkeiten hatte und ganz viel Mut zu Veränderungen. Wir haben tatsächlich von Null angefangen und alles aufgebaut, einfach wie wir es uns vorgestellt haben. Die 90er Jahre haben eine sehr schnelle Entwicklung für Estland bedeutet. Das war in den „alten“ europäischen Staaten einfach anders und man kann auch verstehen, warum die Entwicklung während der letzten 20-30 Jahren dort viel langsamer gewesen ist.

Ich mag den Teil der estnischen Mentalität, einfach eine Idee zu haben und anzufangen (ohne zu viel über irgendwelche Zertifikate oder Qualifikationen nachzudenken). Die Esten sind tatsächlich sehr unternehmerisch. Jede zweite Person, die ungefähr in meinem Alter ist, hat neben dem „sicheren“ Job meistens auch ein Startup oder ein kleines Unternehmen. Ich habe selbst neben e-Residency mit meinen Freunden noch eine Non-Profit Organisation, bei der wir englischsprachige Events in Tallinn organisieren. Auch in meiner Freizeit bin ich, durch mein kleines Unternehmen, noch ganz viel in der Tourismusbranche tätig, da es mir einfach Spaß macht.

Das Paradoxe an Estland: So weltoffen, neugierig und unternehmerisch die allgemeine Mentalität bei uns ist, genauso geschlossen und wortkarg können die Esten im Privatleben sein – eher „nordisch by nature“.  In Deutschland ist das ein wenig umgekehrt – die Deutschen finde ich persönlich betrachtet meistens offen, neugierig, aufnahmebereit, herzlich und direkt, aber im Geschäftsleben eher vorsichtig und sehr auf die Sicherheit konzentriert. Über Pünktlichkeit, Effizienz, Konkretheit und vor allem die harte Arbeit können die beiden Länder aber viel erzählen J


Denny: Zum Abschluss noch ein kurzer Schwenk zu Deiner Zeit bei Bondora. Du warst als German Investor Relations tätig und ein paar Anleger kennen Dich bestimmt noch von den deutschen Videos. Welche Erinnerungen hast Du an Deine Zeit bei Bondora?

Reelika: Ich bin seit fünf Jahren wieder zurück in Estland und weiß meine Zeit bei den beiden bekannten estnischen FinTech Firmen – TransferWise und Bondora – sehr zu schätzen. Ich war bei beiden Unternehmen hauptsächlich für die guten Beziehungen mit den Kunden und Investoren zuständig. Man hat in Estland immer Vorteile und bekommt viele Angebote, wenn man deutsch spricht und auch Arbeitserfahrung in Deutschland gesammelt hat! Der Wechsel von Start-Ups zur Regierung mag vielleicht seltsam erscheinen, aber bei e-Residency habe ich einfach mehr das Gefühl, die Welt zu verändern und – so patriotisch das auch klingt – etwas tolles für meinen Staat zu machen und Estland auf die Weltkarte zu bringen.


Denny: Investierst Du auch persönlich bei Bondora oder anderen P2P-Plattformen?

Reelika: Aktuell eher bei anderen Plattformen. Bei Bondora lasse ich mein Portfolio im Moment einfach auslaufen. Wie man von deinem Blog auch weiß, ist es klug das Investmentportfolio möglichst viel zu diversifizieren 🙂 [Anmerkung Denny: Naja, so ganz stimmt das bei den Plattformen nicht 😉]

Auch die estnische Bank LHV unterstützt besonders die jungen Leute beim Investieren und bietet viele verschiedene Investmentfonds, als auch Aktien aus den baltischen Aktienmarkt an. Ähnlich wie in Deutschland, haben auch in Estland besonders junge Menschen verstanden, dass die selbst Ihre finanzielle Zukunft in die Hand nehmen müssen.

Ich verbringe immer noch viel Zeit damit, mich mehr über Investment-Themen zu informieren und bemühe mich, fast 50% meines Einkommens zu sparen und trotzdem immer noch so viel wie möglich zu reisen!

Denny: Liebe Reelika, vielen Dank für Deine Zeit und das angenehme Gespräch.


Hoffentlich konnte ich Dir mit diesem Interview ein paar neue Einblicke in das innovations- und digitalfreundliche Land der Esten ermöglichen. Persönlich bewundere ich die Einstellung vieler Esten, die einen spürbaren Drang haben etwas positives zu bewirken und die digitale Innovationen in der Gesellschaft etablieren und vorantreiben wollen. Das Handeln wirkt dabei für mich sehr authentisch und wäre sicherlich nicht möglich, wenn die estnische Regierung diesen Weg nicht aktiv mitgehen und unterstützen würde.

Letzteres ist sicherlich eine historisch geprägte Erfahrung, da die Esten den Großteil des letzten Jahrhunderts entweder durch die Nazi-Deutschen oder durch die Sowjetunion kolonialisiert wurden. Der Drang jetzt freier und unabhängiger zu Leben, verleiht den Esten Auftrieb einen Staat nach eigenen Vorstellungen aufzubauen. Man darf gespannt sein, was für Innovationen in Zukunft noch auf uns zukommen werden.

Jetzt interessiert mich Deine Meinung. Welche Erfahrungen hast Du bereits mit Estland, seiner Gesellschaft, Kultur und Innovationen sammeln können? Wie findest Du die Idee, dass man sich mit e-Residency eine digitale Identität schaffen kann? Ich freue mich auf Deine Antworten.

Wenn Du direkte Fragen an Reelika hast, kannst Du ihr auch an diese E-Mail schreiben: reelika.virunurm@eas.ee


3 Kommentare

  1. Hallöle,

    na jetzt bin ich aber neugierig …. wenn Sie Ihr Portfolio auslaufen läßt – wo investiert Sie denn – also in welche anderen Platformen 🙂

    Grüsse,

    1. Hi Marcus,

      unter dem Interview steht ihre E-Mail Adresse. Frag doch mal nach 😉

      Mich hatte überrascht, dass sie das Thema Bondora etwas versucht hatte zu umgehen. Als ich sie hinterher nochmal darauf angesprochen hatte, meinte sie aber es wäre nichts persönliches gegen die Plattform. Sie hat sich dort langfristig einfach in ihrem Aufgabenbereich nicht genug herausgefordert gefühlt. Klang für mich auch sehr authentisch.

      VG,
      Denny

  2. Hallo Marcus,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Ich kann dir natürlich gerne selbst direkt antworten.

    Mein Portfolio hat im Moment diese Investitionen – EstateGuru, CrowdEstate, ViaInvest, Mintos und Aktien, die ich durch die estnische LHV Bank erworben habe, wie in dem Interview erklärt.

    Das Thema Bondora ist mir einfach nicht mehr so wichtig, weil ich fast seit einem Jahr (März 2018) da raus bin, aber natürlich bin ich auch für diese Erfahrung sehr dankbar – und habe selbst so viel mehr über P2P-Kredite gelernt habe.

    Falls du noch konkretere Fragen hast, schreibe mir einfach ne E-Mail 🙂

    Liebe Grüße aus Tallinn,

    Reelika

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