P2P Kredite Update: Mai 2026

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Seit Januar 2019 ist das P2P Portfolio Update ein regelmäßiges Format auf meinem Blog. Hier bekommen Investoren auf monatlicher Basis einen transparenten Einblick zu den Entwicklungen meines persönlichen P2P Kredite Portfolios, inkl. Einnahmen, Performance, Transaktionen und Wertentwicklung.

Außerdem gehe ich auf mögliche Veränderungen oder Anpassungen bei den P2P Plattformen in meinem Portfolio ein. Ausführliche Plattform-Analysen gibt es auf der Seite P2P Kredite Erfahrungen.

Für tagesaktuelle Informationen empfehle ich meinem Telegram-Kanal oder aber meinem WhatsApp-Kanal zu folgen. Dort gibt es immer zeitnahe Reaktionen, Bewertungen und Einschätzungen, sobald es neue Entwicklungen gibt.


P2P Kredite Portfolio Update: Mai 2026

So sieht aktuell mein persönliches P2P Kredite Portfolio zum Zeitpunkt Ende April 2026 aus.

Einnahmen

Im April 2026 konnte ich 1.986 Euro an Einnahmen durch mein ausstehendes P2P Kredite Portfolio erzielen. Das entspricht den historisch betrachtet höchsten Einnahmen, die ich in achteinhalb Jahren mit meinem P2P Portfolio erzielen konnte.

Die neuen Rekordeinnahmen wurden dabei durch zahlreiche neue Bestwerte bei den einzelnen Plattformen möglich gemacht. Dazu gehörten meine Anleihen-Einnahmen bei Mintos, in Höhe von 450 Euro, Afranga hat 128 Euro begeisteuert, bei TWINO gab es 113 Euro an Zinsrückzahlungen und auch LANDE konnte mit 97 Euro einen neuen Bestwert abliefern.

Performance

Die beste Gesamt-Performance in meinem P2P Portfolio, die kommt derzeit mit 16,1% von Nectaro. Der Grund für die überdurchschnittlich gute Rendite ist mein aktiverer Investment-Ansatz, welcher auf die diversen Bonus-Kampagnen ausgelegt ist.

Auf dem zweiten Platz liegt Debitum mit 13,8%, gefolgt von meinen Mintos-Anleihen mit 13,5% und Afranga mit 13,2%.

Ebenfalls positiv: 9 von 13 Plattformen in meinem Portfolio weisen derzeit eine zweistellige Rendite aus, wobei Bondora Go & Grow und Monefit SmartSaver ebenfalls inkludiert sind.

Negativer Spitzenreiter in meiner Renditetabelle ist Estateguru mit -1,7%.

Transaktionen

Im Vormonat gab es insgesamt acht neue Transaktionen in meinem P2P Portfolio.

Einzahlungen: 13.000 Euro

  • PeerBerry: Nachdem sich das Kreditangebot auf der Plattform zuletzt wieder deutlich erhöht hat, habe ich meine Position um weitere 5.000 Euro erhöht. Das entspricht meiner ersten neuen Einzahlung auf dem P2P Marktplatz seit einem Jahr. Damit sollte im kommenden Monat ein Portfoliowert von 50.000 Euro bei meiner größten P2P Position durchbrochen werden.
  • Twino: Bei TWINO sind im Vormonat ebenfalls 5.000 Euro neu investiert worden. Wie schon in den Vormonaten werden die neuen Gelder ausschließlich in die polnischen Asset-Backed-Securities investiert, welche bei einer Laufzeit von 12 Monaten mit 12% verzinst werden.
  • Nectaro: Im Vormonat gab es wieder eine neue Bonus-Kampagne bei Nectaro, die genau in mein Raster gepasst hat. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte ich mein Investment jedoch nur um weitere 3.000 Euro ausbauen. Immerhin: Die 66,80 Euro an Bonus-Zahlungen sind im aktuellen Monat bereits eingetroffen.

Auszahlungen: 17.975,24 Euro

  • Bondora Go & Grow: Für private Ausgaben sind 8.000 Euro von meinem Bondora Go & Grow Konto abgeflossen.
  • Monefit SmartSaver: Auch bei Monefit sind 7.000 Euro abgezogen worden. Mit dem Geld wurden primär die eher auf Langfristigkeit ausgelegten Investments bei PeerBerry und TWINO querfinanziert.
  • Esketit: Meine Auszahlungen bei Esketit laufen vorerst weiter. Durch neue Kreditrückzahlungen konnten 1.500 Euro abgezogen werden.
  • Mintos: Bei Mintos habe ich die Kupon-Rückzahlungen meiner IuteCredit- und der Mintos-Anleihe vollumfänglich abgezogen. Insgesamt 875,24 Euro.
  • Crowdpear: Mein Exit bei Crowdpear schreitet weiter voran. Insgesamt 600 Euro an Kreditrückzahlungen konnten im Vormonat ausgezahlt werden.

Insgesamt lag das Netto Ein- und Auszahlungsverhältnis im Vormonat bei negativen 4.975,24 Euro.

P2P Portfolio

Der Wert meines ausstehenden P2P Kredite Portfolios hat sich im April 2026 von 202.860 Euro auf 199.963 reduziert. Das Jojo-Spiel rund um die 200K Marke geht damit vorerst weiter.

Der auf Liquidität ausgerichtete Anteil meines P2P Portfolios, bestehend aus Bondora Go & Grow und Monefit SmartSaver, der hat dabei 37.129 Euro ausgemacht (18,5%).


P2P Kredite News: Mai 2026

Nachfolgend gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem P2P Kredite Umfeld. Wie immer liegt der Fokus hierbei auf den P2P Plattformen in meinem persönlichen Portfolio. Details zu aktuellen Kreditgeber-Entwicklungen gibt es auf dieser Seite.


PeerBerry präsentiert neue Kreditgeber aus Südamerika

Die Aventus Gruppe hat sein Angebot auf PeerBerry ausgebaut und zwei neue Kreditgeber aus Lateinamerika hinzugefügt. Dabei handelt es sich um Lendi aus Argentinien (gegründet im März 2025) und Prestamo365 aus Peru (gegründet im Januar 2025).

Die Kredite werden auf PeerBerry mit bis zu 9% verzinst und besitzen sowohl eine Rückkaufgarantie als auch eine Gruppengarantie. Zudem wurde angekündigt, dass im Mai weitere Kreditgeber folgen sollen, um das Angebot für die wachsende Investorenbasis auszubauen. Allein im April sind weitere 1.133 Investoren neu auf dem Marktplatz hinzugekommen.

Das auf PeerBerry ausstehende Portfolio lag gegen Monatsende bei 122,6 Mio. Euro (Rekordwert). Auch persönlich habe ich im April mein Investment auf PeerBerry um weitere 5.000 Euro erhöht. Im Mai sollte der Portfoliowert von 50.000 Euro bei meiner größten P2P Position überschritten werden.


Neues Wachstum und steigende Zinsen auf Income Marketplace

Bei Income Marketplace hat man in den letzten Monaten ordentlich am Angebot geschraubt und hat mit Mocasa und Pinjam Yuk gleich zwei neue Kreditgeber auf den P2P Marktplatz geholt. Insbesondere das Wachstum des indonesischen Kreditgebers Pinjam Yuk ist durchaus beeindruckend. Bereits einen Monat nach dem offiziellen Start ist das Portfolio auf Income schon auf 2,3+ Mio. Euro angestiegen.

Das verdeutlicht eindrucksvoll wie groß die Lücke gewesen ist, die DanaKredi (ehemals Danarupiah) mit seinen kurzfristigen und hochverzinsten Krediten hinterlassen hat. Zum Vergleich: Das ausstehende Portfolio von DanaKredi, in Spitzenzeiten zwischen 7 und 8 Mio. Euro, liegt mittlerweile nur noch bei ca. 1,5 Mio. Euro.

Der „Pinjam-Yuk-Effekt“ bringt dabei gleich mehrere Vorteile mit sich: Income wächst und nähert sich Schritt für Schritt der Gewinnschwelle an, kein Cash-Drag für Investoren und andere Kreditgeber werden gezwungen ihre Verzinsungen anzupassen, um Investorengelder einzusammeln (ITF-Kredite zuletzt von 11% auf 13% erhöht). Laut Income gibt es derzeit ca. 2,2 Mio. Euro an noch zu finanzierenden Krediten über mehrere Kreditgeber hinweg. Das Buffet ist eröffnet.


Droht der größte Kreditgeber-Ausfall auf Mintos?

Der Fall rund um den Mintos Kreditgeber Nera Capital, einen auf die Finanzierung von Prozesskosten (Litigation Financing) spezialisierten Kreditgeber aus Irland, sorgt weiter für Unruhe und Unklarheiten.

Grund für die ausbleibenden Rückzahlungen soll eine laufende Prüfung der britischen Anwaltsaufsichtsbehörde sein (SRA), die rund 80 Kanzleien auf ihre Solvenz hin untersucht. Laut Mintos haben die Kanzleien ihre Zahlungen daraufhin freiwillig eingestellt, um ihre Solvenz-Situation nicht weiter zu verschlechtern. Die britischen Anwaltskanzleien zahlen daher seit April keine Zinsen mehr und auch die Rückzahlung des Kapitals werde sich laut Mintos wohl verzögern. Einen bestätigten Zeitplan für die Wiederaufnahme der Zahlungen gibt es aktuell nicht.

Unklar ist zudem, ob es sich dabei um ein branchenweites Problem handelt, so wie von Nera Capital dargestellt, oder ob es sich gezielt um Ermittlungen gegenüber den von Nera Capital finanzierten Anwaltskanzleien handelt. Ein Statement von Prozesskosten-Finanzierer Sandfield Capital, einem auf Income Marketplace vertretenen Kreditgeber, deutet auf keine akuten Probleme für das eigene Geschäftsmodell hin. Gemäß Sandfield Capital habe man bereits vor über zwölf Monaten relevante Vertragsunterlagen gegenüber dem Regulator offengelegt.

Positiv: Bislang sah Mintos noch keine Notwendigkeit Nera Capital als Kreditgeber zu suspendieren oder aber als Ausfall zu deklarieren. Sollte es dazu kommen, dann wären aktuell mehr als 61 Mio. Euro an Anlegergeldern in Gefahr, was gleichbedeutend mit dem größten Kreditgeber-Ausfall in der Geschichte des Marktplatzes wäre. Für betroffene Investoren bleibt vorerst nur die Möglichkeit die Kredite über den Sekundärmarkt zu verkaufen, sofern sich Käufer dafür finden. Aktuell werden die Nera-Kredite auch mit einem 30% Abschlag nicht angefasst, was eine große Unsicherheit und wenig Zuversicht im Hinblick auf ein Happy End widerspiegelt.


Nectaro führt AutoPilot ein

Mit dem neuen „AutoPilot“ gibt es jetzt eine dritte Möglichkeit, um sein auf der Nectaro-Plattform zu investieren.

Dabei handelt es sich um eine vordefinierte Auto-Invest-Strategie, bei der das Geld automatisch in verfügbare Kredite investiert wird. Investoren müssen lediglich ein Gesamtlimit festlegen, während der AutoPilot mehrmals täglich über alle Märkte und Kreditgeber hinweg investiert.

Der AutoPilot hilft Nectrao demnach damit Geld in weniger populäre Kredite zu investieren, während Investoren tendenziell weniger Probleme mit Cash Drag besitzen werden. Der Preis für die vermeintliche Bequemlichkeit könnte dann teuer werden, falls es irgendwann zu Problemen bei einzelnen Kreditgebern kommen sollte. Da nicht alle Kreditgeber über die gleiche Qualität verfügen, wäre aus meiner Sicht ein individueller Selektionsprozess zu bevorzugen.


TWINO FLEXI als regulierte Go & Grow Alternative?

Mit FLEXI hat TWINO vor wenigen Wochen das erste tägliche Liquiditätsprodukt unter einem regulierten Dach gestartet. Ähnlich wie bei Bondora Go & Grow wird mit einer festgelegten Rendite von 6% p.a. geworben, einer täglichen Verzinsung und tagesaktueller Verfügbarkeit der investierten Gelder.

Die Basis des Investments bilden Investition in 12-monatige Asset-Backed Securities vom polnischen Kreditgeber Fincard. Die Nutzung von FLEXI erfolgt ab einem Mindestanlagebetrag von 10 Euro, während die maximal zu investierende Summe aktuell auf 10.000 Euro begrenzt ist.

In einem aktuellen Artikel zu TWINO FLEXI bin ich darauf eingegangen wie der dreistufige Liquiditätsmechanismus in der Praxis funktioniert, auf welche vielfältigen Risiko-Faktoren es zu achten gilt und wie FLEXI im Vergleich zu Go & Grow und SmartSaver abschneidet.


LANDE verdreifacht Volumen im ersten Quartal 2026

Nach einer längeren Auszeit hat LANDE wieder einen Quartalsbericht veröffentlicht. Demnach lag das Finanzierungsvolumen im ersten Quartal 2026 bei 7,8 Mio. Euro, was ca. einer Verdreifachung zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Der wichtigste Wachstumstreiber ist aktuell der polnischen Markt. LANDE setzt hier von Beginn an ausschließlich auf landbesicherte Kredite, niedrige Beleihungswerte (LTV 40%) und eine notarielle Schuldanerkenntniss (Art. 777), die eine schnelle Vollstreckung ohne Gerichtsurteil ermöglichen soll. Ein konservativer Ansatz, mit dem man die Performance-Probleme (wie bei InSoil Finance) vermeiden will.

Positiv fällt zudem auf, dass sich die Performance in sämtlichen Märkten zu verbessern haben scheint. Ein gutes Signal, was sowohl für die Anpassungs- als auch die Lernfähigkeit der Plattform spricht.

Für 2026 habe man sich das Finanzierungsziel von 30 Mio. Euro gesetzt. Mit dem aktuellen Wachstum durchaus realistisch. Zudem will man ebenfalls auf den „Liquiditäts-Zug“ aufspringen und eine neue Produktlösung in den kommenden Monaten anbieten.


Debitum-Kreditgeber LFDF mit geprüftem Testat

Der zuletzt umstrittene Debitum-Kreditgeber LFDF hat seinen geprüften Jahresabschluss für 2025 veröffentlicht. Die Zahlen weichen dabei nur minimal vom ungeprüften Bericht ab, der bereits vor einigen Wochen geteilt worden ist. Dennoch gibt es vereinzelt neue Erkenntnisse und die Frage steht im Raum, wie aussagekräftig das geprüfte Testat tatsächlich ist.

Positiv muss erwähnt werden, dass der Geschäftsbericht für 2025 deutlich transparenter als noch im Vorjahr gewesen ist. So wurde erstmalig eine Inventaraufschlüsselung veröffentlicht, wonach ca. 22,8 Mio. Euro auf Schlagrechte für Holz entfallen und 13,6 Mio. Euro auf den Wert der Immobilien. So weit, so gut.

Das Problem: Der Auditor bestätigt im Rahmen eines solchen Testats lediglich die formale Korrektheit der Buchführung und ob die Bilanzwerte korrekt aus den Buchungsbelegen abgeleitet worden sind. Ob die Transaktionspreise zu fairen Konditionen erworben worden sind, darüber kann und wird im Rahmen eines solchen Testats keine Aussage getroffen.

Die Kernfrage, ob die Ankaufspreise für die Schlagrechte / Immobilien marktgerecht gewesen sind und ob die 36,4 Mio. Euro vom Inventarwert in einem Insolvenzfall tatsächlich realisierbar wären, bleibt daher weiter unbeantwortet. Um den Sachverhalt genauer zu analysieren und um eine qualifizierte Risikobewertung treffen zu können, befinde ich mich aktuell noch im Austausch mit Debitum bezüglich einer unabhängigen Überprüfung der Transaktionsdokumente.


Esketit mit neuem Kreditgeber aus Malaysia

Die beiden Esketit-Gesellschafter haben ihr nächstes Kreditgeber-Projekt auf dem Marktplatz vorgestellt. Dabei handelt es sich um das im Malaysia ansässige Unternehmen Nimbura, das im November 2025 gegründet worden ist.

Nach eigenen Angaben sind bislang über 30.000 Kredite vergeben worden und man konnte nach vier Monaten bereits profitabel wirtschaften. Geprüfte Finanzkennzahlen gibt es bislang noch nicht. Das Ziel sei es bis Ende des Jahres ein Netto-Portfolio von umgerechnet 10 Mio. Euro zu verwalten. Die Kredite werden auf Esketit mit Laufzeiten von 30 Tagen bis 6 Monaten angeboten, bei einer Verzinsung von durchschnittlich 13%.


VIAINVEST teilt Geschäftsbericht für 2025

Leider gibt es keine konsolidierten Geschäftsabschlüsse der VIA SMS Group mehr. Deshalb richtet sich der Blick jetzt auf die SIA Viainvest, deren Berichte seit 2022 von BDO Assurance geprüft und gemäß IFRS-Standards auditiert werden.

Die Viainvest-Plattform ist demnach in den letzten Jahren durchgängig profitabel gewesen. 2025 konnte ein Gewinn in Höhe von 228.361 Euro erzielt werden. Der Gewinnrückgang zum Vorjahr, bei nahezu stabilem Umsatz, ist im Kern auf erhöhte Investitionen in die Plattformentwicklung und gestiegene Personalkosten zurückzuführen.

Die Bilanz wurde durch den thesaurierten Gewinn und eine Kapitalerhöhung um 800.000 Euro auf 2,21 Mio. Euro gestärkt. Sämtliche Kennzahlen befinden sich in einem sehr guten Bereich und sind für eine P2P Plattform dieser Größenordnung überdurchschnittlich gut.


INDEMO veröffentlicht Geschäftszahlen für 2025

INDEMO hat einen von Crowe Global geprüften und gemäß IFRS-Standards auditierten Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht. Die Umsatzentwicklung der letzten Jahre zeigt dabei, dass das Geschäftsmodell der Plattform (Provisionen auf NPL-Notes) durchaus funktioniert. So konnte INDEMO zuletzt einen Umsatz von 1,02 Mio. Euro durch Provisionserträge erzielen, was somit fast einer Verdreifachung zum Vorjahr entspricht (386.000 Euro).

Dennoch ist der Nettoverlust von 693.000 Euro fast identisch zum Vorjahr gewesen (682.000 Euro). Die Ursache liegt hierfür in einem starken Kostenanstieg. Die Vertriebskosten haben sich von 408.000 Euro auf 890.000 Euro mehr als verdoppelt, wozu insbesondere die konstant hohen Cashback-Kampagnen der P2P Plattform gehören. Gleichzeitig sind aber auch die administrative Ausgaben um ca. 26% zum Vorjahr angestiegen.

Trotz ausbleibender Profitabilität sieht die Bilanz von Indemo durchaus in Ordnung aus. Das Eigenkapital beträgt ca. 480.000 Euro und die Eigenkapitalquote macht ca. 70% der Bilanz aus. Auch der Liquiditätsgrad von 2,77 und der Verschuldungsgrad von 0,43 deuten auf keine akuten Probleme hin.

Zu beachten gilt, dass sich die kumulierten Verluste bereits auf 1,71 Mio. Euro aufaddiert haben und dass das Unternehmen weiterhin auf externe Kapitalzuführungen angewiesen ist. Aus diesem Grund wurden 2025 weitere 799.000 Euro an Stammkapital von den Gesellschaftern eingebracht (2024 waren es 756.000 Euro), um die Fortführung der Plattform sicherzustellen und um die regulatorisch vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten.


Weitere Informationen zu besprochenen P2P Plattformen

 

Hi, ich bin Denny! Auf diesem Blog, den ich im Januar 2019 gestartet habe, helfe ich Investoren dabei kluge und gut informierte Investitionsentscheidungen im Bereich der Geldanlage P2P Kredite zu treffen. Dafür beschäftige ich mich ausführlich mit den tagesaktuellen Geschäftsentwicklungen und dem übergeordneten Rendite- und Risikoprofil der einzelnen P2P Plattformen.

Mein Bestseller „Geldanlage P2P Kredite“ gilt in Fachkreisen als das beste deutschsprachige Finanzbuch zum gleichnamigen Thema.

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