PeerBerry feiert in diesem Monat seinen neunten Geburtstag und startet jetzt ins zehnte Jahr. Seit dem Start 2017 wurden knapp 3,6 Mrd. Euro an Krediten finanziert und über 60 Mio. Euro an Zinsen ausgezahlt. Das ausstehende Portfolio lag Ende Oktober bei 160,9 Mio. Euro nach 116,3 Mio. Euro zu Jahresbeginn, was einem beachtlichen Wachstumssprung von 38% entspricht.
Die historische Durchschnittsrendite wird von PeerBerry mit rund 11% angegeben. Rechnet man die 10,27 Mio. Euro Zinsen aus diesem Jahr gegen das durchschnittliche Portfolio von rund 139 Mio. Euro, kommt man hochgerechnet auf etwa 8,9%. Die tatsächlich ausgezahlte Verzinsung liegt damit gut 2 Prozentpunkte unter dem Mittelwert der letzten neun Jahre.
Persönlich bin ich seit Juni 2021 bei PeerBerry investiert, meiner seit vielen Jahren größten P2P-Position, die rund 25% meines P2P-Portfolios ausmacht. Meine Gesamtrendite liegt bei 11,33%, was sowohl auf meine Investitionen in früheren Jahren zurückzuführen ist als auch auf den Loyalty-Bonus (Platinum), wodurch ich einen Prozentpunkt zusätzlich bekomme. Wer heute startet, der sollte also nicht mit 11% rechnen.
Zu den großen Highlights der Plattform gehört sicherlich, dass es in neun Jahren noch keine Anlegerverluste gegeben hat. Mit dafür verantwortlich ist auch, dass die PeerBerry-Partner 51,4 Mio. Euro an kriegsbetroffenen Krediten innerhalb von knapp drei Jahren zurückzahlen konnten.
