Monestro Erfahrungen 2022: 360 Grad Analyse und Bewertung

Auf dieser Seite schreibe ich über meine Monestro Erfahrungen. Hier erfährst Du alle wichtigen und relevanten Informationen, die Du zu der in Estland ansässigen P2P Plattform wissen musst.

Obwohl die Plattform bei den meisten eher unter dem Radar fliegt, besitzt Monestro bereits eine etwas längere (seit 2016 aktiv) und durchaus spannende Vergangenheit. Nachdem es im August 2019 zum Eigentümerwechsel kam, ist die Plattform seit Mai 2021 wieder im Angriffsmodus.

Um zu sehen wie viel Substanz hinter Monestro steckt, habe ich im September 2022 das Team rund um CEO Johan Orsingher in Tallinn besucht. Meine Eindrücke und Erfahrungen vor Ort findest Du in dieser Analyse.

Hinweis: Bitte beachte, dass es sich hierbei um meine persönlichen Monestro Erfahrungen handelt. Alle Informationen habe ich selbst und nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Es gibt keine Garantie oder Haftung für sich daraus womöglich ableitende Investitionsentscheidungen. Mehr dazu im Haftungsausschluss.

Weitere 360 Grad Analysen zu einzelnen P2P Plattformen findest Du hier.

Letzte Aktualisierung: Dezember 2022

Monestro Überblick

Zu Beginn eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Informationen über Monestro.

Gegründet:April 2014 (Quelle)
Firmensitz:Tallinn, Estland
Reguliert:Ja (Lizenz als Kreditvermittler von der estnischen Finanzaufsichtsbehörde)
CEO:Johan Orsingher ( April 2021)
P2P Kredite Rating 2022:/ | Siehe Rating
Finanziertes Kreditvolumen:Keine Angabe
Anzahl Investoren:Ca. 3.000 aktive Investoren (12/2022)
Rendite:Bis zu 13%
Rückkaufgarantie:Ja (60 Tage)
Sekundärmarkt:Nein (Aber in Planung)
Kosten und Gebühren:Keine
Bonus für Neuanmeldungen:Kein Bonus

Was ist Monestro?

monestro-erfahrungen-logoMonestro ist eine in Estland ansässige P2P Plattform, die im April 2014 gegründet worden ist. Nachdem man 2016 die Lizenz als Kreditvermittler von der FSA bekommen hatte (estnische Finanzaufsicht), ist man operativ bis 2019 aktiv gewesen. 

Nachdem die beiden Gründer ein wenig das Interesse an Monestro verloren hatten, kam es im August 2019 zu einem Eigentümerwechsel, bei dem das auf Forderungsmanagement spezialisierte Unternehmen PlusPlus Capital die P2P Plattform Monestro übernommen hat.

Nach einer Restrukturierung des Portfolios und einer neuen Ausrichtung des Geschäftsmodells, weg vom Mono-Kreditgeber und hin zu einem P2P Marktplatz, ist man seit Mai 2021 wieder operativ tätig. Trotz einiger Turbulenzen sind den Investoren bis heute keine Kapitalverluste entstanden.  

Monestro wirbt auf der Webseite mit einer Verzinsung von bis zu 13%. Die Kreditgeber auf der Plattform kommen ausschließlich aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Offizielle Zahlen zu dem finanzierten Kreditvolumen oder der Performance des Kreditportfolios hat die Plattform bis jetzt noch nicht öffentlich kommuniziert.


Wem gehört Monestro?

Monestro ist im August 2019 von PlusPlus Capital aufgekauft worden. Das Unternehmen hält zur Zeit 100% der Anteile an der P2P Plattform.

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Monestro ist nur eine von vielen Beteiligungen der PlusPlus Capital Gruppe.

Bei PlusPlus Capital handelt es sich um baltisches Forderungsmanagement-Unternehmen mit Büros in Tallinn, Riga und Vilnius. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und hat seitdem über 100.000 Forderungen mit einem Nominalwert von über 274 Mio. Euro gekauft.

In einfachen Worten: PlusPlus Capital ist eine Art Inkasso-Büro, welches Forderungsportfolios aufkauft und diese anschließend abwickelt. Dabei ist man ausschließlich auf Forderungen gegenüber Privatpersonen konzentriert. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, sollte Monestro es später mit schwächelnden Kreditgebern zu tun haben, bei denen man sich selbst um die Eintreibung der offenen Forderungen kümmern muss.

Finanziell ist PlusPlus Capital extrem solide aufgestellt. In den letzten vier Jahren konnte das Unternehmen stets einen Gewinn im mittleren siebenstelligen Bereich erzielen. Die Geschäftsberichte sind durch PwC auditiert worden und gemäß IFRS-Standard durchgeführt worden. Die Zahlen besitzen also eine gewisse Glaubwürdigkeit.  

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Monestro Gesellschafter PlusPlus Capital ist finanziell sehr gut aufgestellt.

Das Monestro Management

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Seit April 2021 ist Johan Orsingher CEO der Monestro P2P Plattform.

Der gebürtige Franzose besitzt, anders als sonst üblich, keinen klassischen Hintergrund im Banken- oder Finanzwesen. Stattdessen ist er viel im Luft- und Raumfahrt Sektor aktiv gewesen, mit zunehmendem Fokus auf den Fintech Bereich in den letzten Jahren. 

Aktuell arbeiten 16 Mitarbeiter bei Monestro. Ein Großteil davon beim Unternehmenssitz in Tallinn (Estland), der Rest bei einer Zweigstelle in Riga (Lettland). Nach meinen Informationen soll es keine operative Unterstützung durch PlusPlus Capital geben.


Wie verdient Monestro Geld?

Monestro erzielt seine Einnahmen in erster Linie durch eine variable Vermittlungsgebühr, welche den Kreditgebern in Rechnung gestellt wird. Der Prozentsatz liegt hier in einem Bereich zwischen 3% und 7% vom finanzierten Kreditvolumen. Anders als bei anderen Marktplätzen hängt der Prozentsatz nicht von der Höhe des finanzierten Kreditvolumens ab, sondern von der Risikoeinstufung des Kreditgebers. Je geringer das von Monestro angesehene Risiko, desto günstiger können die Kredite finanziert werden.


Ist Monestro profitabel?

Nein, Monestro ist aktuell noch nicht profitabel. Gemäß der aktuellen Kosten- und Umsatzstruktur müsste die Plattform dafür ein ausstehendes Kreditportfolio in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro vorweisen. Aktuell liegt der Portfoliowert hingegen bei 500.000 Euro (Sand: September 2022).

Monestro plant aktuell den Break Even im Jahr 2024 zu erreichen.


Funktionsweise und Investieren bei Monestro

Wie funktioniert Monestro und was sollten Anleger beim Investieren auf dem Marktplatz wissen und beachten? In den nachfolgenden Abschnitten bekommst Du dazu alle Informationen.

Anmeldung bei Monestro

Die Registrierung erfolgt bei Monestro in wenigen und einfachen Schritten. Hier ist die Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Auf der Startseite klickt man oben rechts den Button “Ein Konto erstellen”.
  2. Benutzerprofil erstellen (Privatperson oder Unternehmen) mit Angaben zum Namen, Email und Passwort.
  3. Plattformregeln + Datenschutzrichtlinien zustimmen.
  4. Online-Identifizierung via Veriff.
  5. Persönliche Daten eingeben (Anschrift, Personalausweis, Telefonnummer, etc.).
  6. Anlegerzuordnung via SMS bestätigen.

In welche Länder kannst Du investieren?

Monestro arbeitet ausschließlich mit Kreditgebern aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EEA) zusammen. Aktuell können Anleger in Kredite aus Estland, Lettland, Litauen und Island investieren.


Welche Kredite gibt es auf Monestro?

Die Kreditgeber auf Monestro bieten ausschließlich Finanzierungen in kurzfristig-laufende und unbesicherte Konsumkredite an. Die durchschnittliche Kreditlaufzeit beträgt aktuell vier Monate. Der durchschnittliche Wert der Kredite liegt hingegen bei 300 Euro (Spanne zwischen 80 und 6.000 Euro).


Kosten und Gebühren

Aktuell erhebt Monestro keinerlei Gebühren bei den Investoren. Weder bei der Einzahlung, der Auszahlung oder sonstigen Funktionalitäten auf der Webseite.


Wie hoch ist die Rendite?

Laut eigenen Angaben auf der Webseite kann man auf der Plattform eine Rendite von bis zu 13% erzielen. Da ich selbst keine langfristigen Monestro Erfahrungen besitze und hier aktuell nicht investiert bin, kann ich dazu keine Angaben machen.  


Die Rückkaufgarantie

Auch bei Monestro findet die klassische Rückkaufgarantie Anwendung. Sobald sich ein Kredit mit mehr als 60 Tagen im Zahlungsverzug befindet, sind die Kreditgeber dazu verpflichtet diesen zurückzukaufen. Dabei werden neben der offenen Tilgung auch die aufgelaufenen Zinsen zurückerstattet.

“To protect investors from borrower defaults, all lending companies on the Monestro Marketplace offer a Buyback Obligation. The Buyback Obligation means that if the loan is delayed by more than 60 days, the Loan Originator will repurchase the investment for the principal’s nominal value and accrued interest.”


Der Auto Invest bei Monestro

Der Auto Invest bei Monestro ist ähnlich aufgebaut wie bei anderen P2P Plattformen auch. Dieser ist sehr übersichtlich gehalten und beinhaltet die wichtigsten Einstellungen, um seine Investments zu filtern und um automatisiert Geld anlegen zu lassen. Dazu gehört unter anderem der Mindest- und Maximalbetrag pro Kredit, der Zinssatz, die Kreditlaufzeit oder die Kreditgeber.


Monestro und das Thema Steuern

Allgemein gelten die durch Kreditfinanzierungen erzielten Zinseinnahmen als Kapitalerträge und müssen als solche bei der Steuererklärung angegeben werden. Das bedeutet, dass in Deutschland eine pauschale Abgeltungssteuer von 25% (sofern der Steuerfreibetrag erreicht wurde), zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer fällig wird.


Monestro Risiken

Wie sieht es mit den Risiken bei Monestro aus? Hier ein kurzer Überblick: 

SicherheitsmerkmaleMonestro
Reguliert:Ja (durch FSA)
Trennung Gelder:Nein (alle Konten direkt bei SEB)
Profitabilität:Nein (aber Gesellschafter sehr profitabel)
Entstandene Kapitalverluste:Nein
Informationen zur Qualität des Kreditportfolios:Nein

Risikomanagement bei Kreditgebern

Bei meinem Monestro Besuch in Tallinn haben wir ausführlich über das Risikomanagement bei den Kreditgebern gesprochen. Hier sind einige konkrete Anforderungen, die Monestro an seine Kreditgeber stellt:

  • Track Record von mindestens zwei Jahren
  • Tätigkeit im europäischen Wirtschafsraum (EEA)
  • Einhaltung von AML-Regularien (u.a. Begünstigter Gesellschafter)
  • Ausschließlich private Konsumkredite
  • Positives Eigenkapital
  • Kreditportfolio > 500.000 Euro 

Das Team der Kreditgeber persönlich zu treffen sei dabei ebenso eine Anforderung als auch die Überprüfung nach welcher Methodik die Kreditrichtlinien aufgestellt und auf täglicher Basis eingehalten werden. Die Ablehnungsquote neuer Kreditgeber-Anfragen liegt bei ca. 66%. Der durchschnittliche Skin-in-the-Game Anteil liegt bei 15%.


Voluntary Reserve

Um das Investieren auf Monestro etwas stärker abzusichern, hat man zusätzlich zur Rückkaufgarantie auch eine Voluntary Reserve (freiwillige Rücklage) eingeführt. Damit sollen mögliche Ausfälle von Kreditgebern aufgefangen werden. Aktuell wandern zwischen 0,35% bis 0,55% der ausstehenden Forderungen in diese Rücklage.

“We make monthly contributions to the Reserve from our own funds. The amount of contributions is determined by us depending on the risk assessment. Typically, the monthly contribution to the Reserve is 0,35% – 0,55% of the outstanding principal amounts of all Claims. In the event that any Loan Originator does not comply with its Buyback obligation, the Voluntary Reserve is used to acquire the Claims from the Investors and make other pay-outs to investors.”

Bei einem aktuellen Portfolio von einer halben Million Euro, entspricht die Reserve einem Wert von 2.750 Euro (bei 0,55%). Die Rücklage ist demnach eher als eine Art guter Wille zu verstehen. Sollte es zu einem Kreditgeberausfall kommen, ist das eher ein Tropfen auf einem heißen Stein.

Interessant war hingegen die Ankündigung, dass man aktuell plane die Rücklage um 300.000 Euro mit eigenen Mitteln zu erhöhen. Dadurch wären 60% des aktuellen Portfolios abgedeckt. Laut dem Monestro CEO befindet man sich aktuell in Gesprächen mit der FSA was die Umsetzung angeht. Er zeigte sich optimistisch, dass man diesen Schritt noch bis Ende des Jahres 2022 vollziehen werde.

Sollte das tatsächlich der Fall sein, wäre aus dem Marketing-Gimmick eine aktuell ernstzunehmende Absicherung eingeführt worden.    


Ist Monestro seriös?

Meinem Anschein nach handelt es sich bei Monestro durchaus um ein seriöses Unternehmen. Unverständlich bleibt für mich hingegen, warum man nicht noch transparenter agiert und Investoren noch mehr Einblick in die Geschäftsentwicklung und der laufenden Performance bietet.

“I don’t think presenting statistics makes much sense” 

Sollte Monestro ernsthafte Absichten besitzen mehr Vertrauen durch Anleger gewinnen zu wollen, sollte beim Thema Transparenz und Bereitstellung von Statistiken ein Umdenken stattfinden. Andernfalls ist es schwer vorstellbar, dass die Plattform Zugang zu einer breiten Masse an Investoren bekommen wird. 


Vor- und Nachteile von Monestro

In diesem Abschnitt habe ich Dir die aus meiner Sicht wichtigsten Vor- und Nachteile von Monestro aufgelistet.

Die Vorteile

  • Regulierung: Monestro wird durch die estnische Aufsichtsbehörde FSA überwacht und kontrolliert. 
  • Starker Gesellschafter: Die PlusPlus Credit Gruppe ist ein finanziell sehr stark aufgestelltes Unternehmen. Das Fundament für den nachhaltigen Aufbau und die Entwicklung von Monestro ist somit vorhanden. 
  • Keine Verluste: Trotz einer bewegten Vergangenheit sind den Investoren auf Monestro noch keine Kapitalverluste entstanden. Aufgrund der Umstände in den letzten Jahren keine Selbstverständlichkeit.
  • Hohe Liquidität: Bei Monestro ist es möglich in sehr kurzfristige Assets investieren. Zudem wird durch den geplanten Sekundärmarkt die Liquidität weiter erhöht.

Die Nachteile

  • Track Record: Nachdem man im Mai 2021 den Relaunch gefeiert hat, gilt es nun die Plattform weiter auszubauen und gleichzeitig Investoren-Gelder anzuziehen. Ein größeres Kreditportfolio und nachweislich gute Zusammenarbeiten mit externen Kreditgebern würden der Plattform gut zu Gesicht gestehen.
  • Transparenz: Die Plattform stellt zwar die wichtigsten Dokumente und Informationen bereit (AGBs, Nutzungsvereinbarungen, etc.), allerdings gibt es keine öffentliche Kommunikation bezüglich des Kreditvolumens, der Performance des Kreditportfolios oder den wirtschaftlichen KPIs des Unternehmens.
  • Trennung von Unternehmens- und Investorengeldern: Monestro arbeitet bei der Gelder-Trennung und Verwahrung mit der SEB Bank zusammen. Der Erhalt einer EMI-Lizenz, sei es direkt oder in Zusammenarbeit mit einem Zahlungsdienstleister, würde die Sicherheit des Kapitals vor Veruntreuung erhöhen. 
  • Profitabilität: Monestro ist noch nicht profitabel, was zum aktuellen Zeitpunkt auch nicht verwunderlich ist. Die Plattform wird noch einige Jahre benötigen, um das ausstehende Kreditportfolio in eine Höhe von bis zu 20 Mio. Euro zu treiben (500.000 Euro zum Zeitpunkt September 2022). Der Umsatz ist demnach noch sehr überschaubar.

Meine Monestro Erfahrungen vor Ort

monestro-erfahrungen-vor-ortIm September 2022 bin ich in Tallinn zu Besuch gewesen und habe dabei unter anderem auch Monestro besucht. Das Büro der estnischen Plattform befindet sich auf halben Weg zwischen dem Stadtkern und dem Flughafen. 

Neben Monestro befinden sich auch viele weitere Unternehmen in dem achtstöckigen Gebäude, darunter auch PlusPlus Capital, die seit 2019 Eigentümer der Monestro Plattform sind. 

Das Team hat insgesamt einen sehr aufgeweckten und sympathischen Eindruck auf mich gemacht. Am längsten habe ich mich während meines Aufenthalts mit Monestro CEO Johan Orsingher unterhalten. Sein französisches Naturell unterscheidet ihn deutlich von vielen anderen P2P-Chefs, die häufig sehr baltisch- oder skandinavisch geprägt sind. Das macht sich insbesondere in seiner Sprache und dem Auftreten deutlich. Ohne das jetzt werten zu wollen.

Dass er keine klassische Ausbildung im Finanz- oder Bankenwesen besitzt, konnte man bei detaillierten Fragen zur Risikoanalyse der Kreditgeber durchaus erahnen. In diesem Podcast könnt Ihr euch mein einstündiges Gespräch mit ihm anhören und euch ein eigenes Bild machen.


Welche Alternativen gibt es zu Monestro?

Seit dem Relaunch im Mai 2020 tritt Monestro als ein P2P Marktplatz auf. Von daher lässt sich das Geschäftsmodell am ehesten mit P2P Plattformen wie Mintos, Income Marketplace oder Bondster vergleichen. 

Weitere Alternativen findest Du im P2P Plattformen Vergleich oder in meinem P2P Portfolio.


Monestro Erfahrungen im P2P Kredite Forum

Wer sich mit anderen Investoren über Monestro und weitere P2P Plattformen austauschen möchte, der findet mehr als 1.000 intelligente und gut aussehende Privatanleger in der re:think P2P Kredite Community auf Facebook. Schau gerne mal vorbei!


Monestro Bonus für neue Investoren

Aktuell bietet Monestro keinen Bonus für die Registrierung neuer Investoren an. Falls Du dich dennoch bei der Plattform anmelden möchtest, freue ich mich wenn Du dazu diesen Link nutzt. Dadurch erhalte ich eine kleine Provision, die mir dabei hilft dieses Projekt weiter fortzuführen. 


Fazit meiner Monestro Erfahrungen

Monestro hat bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Dass man trotz der relativ kleinen Größe immer noch am Markt mit dabei ist und man während der schwierigeren Jahre keine Verluste erzielt hat, sollte lobend anerkannt werden.

Dank des neuen Gesellschafters besitzt die Plattform zudem auch über ein gutes Fundament, um in Ruhe die Plattform aufzubauen und zu entwickeln. Die Vorzeichen stehen also nicht schlecht. Auch eine Erhöhung der freiwilligen Rücklage um die angedachten 300.000 Euro, könnte zum aktuellen Zeitpunkt ein sehr attraktiver Anreiz sein, um kurzfristig bei der Plattform einzusteigen.

Problematisch scheint mir hingegen die sehr geringe Ausprägung im Hinblick auf Transparenz. Mehr Daten und Informationen zur Performance des Kreditportfolios, dem monatlichen Kreditvolumen oder den Finanzkennzahlen der Kreditgeber, würden im Zweifelsfall für deutlich mehr Vertrauen bei den Anlegern führen. Sollte man die Absicht besitzen sich langfristig ein gutes Standbein bei Privatanlegern aufzubauen, sollte hier unbedingt der Hebel angesetzt werden.

Bis es soweit ist, werde ich mir Monestro weiterhin gespannt von der Seitenlinie aus ansehen. 


Meine Monestro Erfahrungen als Video ansehen


FAQ zu meinen Monestro Erfahrungen

Was ist Monestro?

Monestro ist eine in Estland ansässige P2P Plattform, die seit August 2019 zur PlusPlus Capital Gruppe gehört. Auf der Plattform können Anleger in eine Vielzahl von kurzfristigen und unbesicherten Konsumkrediten investieren und dabei eine Rendite von bis zu 13% erzielen.

Wem gehört Monestro?

Monestro ist im August 2019 von PlusPlus Capital aufgekauft worden. Das Unternehmen hält 100% der Anteile an der P2P Plattform. Bei PlusPlus Capital handelt es sich um baltisches Forderungsmanagement-Unternehmen mit Büros in Tallinn, Riga und Vilnius. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und hat seitdem über 100.000 Forderungen mit einem Nominalwert von über 274 Mio. Euro gekauft.

Wie verdient Monestro Geld?

Monestro erzielt seine Einnahmen in erster Linie durch eine variable Vermittlungsgebühr, welche den Kreditgebern in Rechnung gestellt wird. Der Prozentsatz liegt hier in einem Bereich zwischen 3 und 7% vom finanzierten Kreditvolumen.

Gibt es auf Monestro eine Rückkaufgarantie?

Ja, auch bei Monestro findet die klassische Rückkaufgarantie Anwendung. Sobald sich ein Kredit mit mehr als 60 Tagen im Zahlungsverzug befindet, sind die Kreditgeber dazu verpflichtet diesen zurückzukaufen. Dabei werden neben der offenen Tilgung auch die aufgelaufenen Zinsen zurückerstattet.

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